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Regen

Auch hier in Asunción scheint nicht nur die Sonne.

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Asuncion – unsere erste größere Station

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Wir landeten gegen 11:30 Uhr. Hatten etwas Verspätung weil wohl irgendwo was mit dem Gepäck nicht gepasst hatte. Egal, wir waren am Ziel. Unser Gepäck war komplett vorhanden und wie versprochen, stand Rainer am Ausgang und hat uns abgeholt.

Als wir das Flughafengebäude verließen, hatten wir erst mal das Gefühl gegen eine Wand zu laufen: ca. 30°C und 80% Luftfeuchtigkeit. Willkommen in den Tropen! Nachdem unsere Rucksäcke in dem SUV verstaut waren bekamen wir gleich mal den Beweis dafür, dass es in Paraguay zwar Verkehrsregeln gibt, sich aber niemand wirklich darum schert. Jeder fährt wie er will. Doch gefährlich wird es eigentlich nur, wenn am Auto die Hupe nicht funktioniert. Die Fahrt war somit ziemlich aufregend. Und da wir ans andere Ende der Stadt mussten, haben wir gleich eine ganze Menge gesehen. Was uns gleich auffiel, war, dass die Stadt wahnsinnig grün ist, sehr lebendig und voller Gegensätze. Hier ist die Luxusvilla neben der Wellblechhütte, der D&G Shop neben dem Straßenkiosk des Schuh- und Schlüsselmachers und von der perfekt geteerten 4-spurigen Hauptstraße biegt man in die Kopfstein gepflasterte Seitenstraße ein, bei der sich jeder Stoßdämpfer freut, endlich was arbeiten zu dürfen.

Wir sind hier nun privat untergekommen. Bei Erna, eine Deutsche, die hier seit vielen Jahren lebt. Und da die Welt ja bekanntlich klein ist, haben wir sehr schnell festgestellt, dass wir gemeinsame Freunde haben. Was ein Zufall?! Erna hat 2 Hunde (Boxer) und 17 Papageien. Hier ist also immer was los…
Wir haben hier unser eigenes Zimmer, unser eigenes Bad und unsere eigene Küche… Wir fühlen uns superwohl und werden bestimmt für eine Woche bleiben. Jedenfalls waren wir heute in einem genialen Supermarkt einkaufen und haben uns mit Vorräten eingedeckt.

Und auch hier wieder haben wir das Online-Problem. Wir haben zwar das LAN Kabel in der Küche, bekommen aber keine Internetverbindung. Wir werden morgen mal schauen, was da los ist und hoffen, dass wir dann endlich bloggen können.

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Rom – zum vorläufig letzten Mal Europa

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Der Flug in die italienische Metropole verlief unspektakulär. Geflogen sind wir mit Air Europa. Nie zuvor gehört, war aber ok. Kaum waren wir auf Flughöhe gingen bei mir die Augen zu und eigentlich erst zur Landung wieder auf. In Rom wechselten wir mit einer kleinen Bahn von Terminal G nach H, wo wir uns zunächst auf die Such nach etwas Essbarem machten. Und was könnte das in Italien anderes  sein als Pasta. Die Portionen waren zwar nicht so üppig, der Preis angemessen, das Ambiente dafür umso stilvoller. Weiße Ledersitze, große Fensterfront, vor der ein großer Flieger nach dem anderen startete oder landete und nebenher am Horizont die Sonne unterging.

Danach ging unsere Suche nach einer Internetverbindung weiter. Und hier fanden wir wenigstens eine Surf-Station, an der wir für 2.- Euro 10 Minuten Zeit bekamen das nötigste zu regeln. Und es hat geklappt. Nach gefühlten neun Minuten Ladezeit erschien endlich mein  Mailpostfach in dem wir die erhoffte Nachricht fanden: „…holen euch am Flughafen in Asuncion ab… haben euch eine Unterkunft besorgt… bis später!“ Na also.

Die letzten drei Stunden bis zum transatlantischen Flug konnten wir nun sehr beruhigt verbringen. Gegen 22.00 Uhr bestiegen wir also unsere Boing 777 und verließen Europa. Diesmal mit Alitalia. Vor uns lagen knappe 12 Stunden Flugzeit. Ankunft in Sao Palo 6.00 Uhr Ortszeit (-4.00 h MEZ). Nach dem langen Sitzen im engen Flieger hatte Natascha zwar etwas Probleme mit dem Kreislauf, doch das haben wir in Griff bekommen. Schließlich hatten wir in Brasilien wieder 3 Stunden Aufenthalt.

Unser Gepäck wurde übrigens in Madrid bereits bis Asuncion eingecheckt, so dass wir uns darum nicht mehr kümmern mussten. Lediglich wir mussten uns in Sao Paulo noch unsere Boarding-Pässe für den letzten Flug nach Paraguay besorgen. Das war easy ;-).

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Abflug – Wir sind dann mal weg

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Dienstag Morgen, 22.03.2011. Heute war es also soweit. Unser Road Trip wurde heute um das Luftverkehrsmittel erweitert. Wir haben die Nacht nicht weit weg vom Flughafen auf einem spannenden öffentlichen Parkplatz verbracht. Nun herrschte Aufbruchsstimmung. Wir haben noch einmal unsere Gepäckstücke überprüft und hofften, dass wir das vorgeschriebene Höchstgewicht einhalten würden. (Es ist uns gelungen ;-)). Dann hat uns Jens zum Terminal 2 gebracht. Er hat uns so weit begleitet und so viel für uns getan, dass wir gar nicht wissen, wie wir ihm danken sollen…
Und dann hieß es Abschied nehmen, natürlich nicht für immer, aber zumindest mal für eine ganze Weile…

Und das geht an alle unsere Freunde die wir nun für lange Zeit nicht mehr sehen werden:
WIR WERDEN EUCH VERMISSEN!!!

Jens ist mit uns bis zur Sicherheitskontrolle gekommen, wo sich unsere Wege dann endgültig trennten. Ein sehr rührender Moment und für Natascha und mich der Augenblick, an dem nun wirklich UNSERE Reise losging.

Nun galt es noch eine Möglichkeit zu finden Online zu gehen, um noch einmal Mails zu checken. (Ich erwartete eine wichtige Nachricht von unserer Kontaktperson in Paraguay, die ich vor unserer Abreise nicht bekommen habe.) Doch es war uns nicht möglich auf dem Flughafen in Madrid eine Verbindung herzustellen. Vielleicht würde es uns in Rom gelingen, da haben wir ja noch 5 Stunden Aufenthalt. Für uns hieß das einfach cool zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass schon alles gut werden würde. Ansonsten müssten wir halt mal wieder improvisieren. Es bleibt also spannend, aber was erwartet ihr auch von uns? Sollte etwa einmal einfach alles nur wie am Schnürchen klappen???
Wär doch langweilig, oder?!

Dazu bald mehr…

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Von Barcelona nach Madrid

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Der Stellplatz war nun nicht so malerisch wie der die Nacht zuvor, doch er hatte einen entscheidenden Pluspunkt: es gab eine warme Dusche. Und nachdem wir alle nacheinander im Regenschrank waren und uns wenigstens mit einem Kaffee gestärkt haben, war wieder die Straße unser zu Hause.

Der Weg raus aus Barcelona führte uns an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei, so dass wir wenigstens etwas Kultur dieser spanischen Metropole schnuppern konnten. Doch das ist wohl eine Stadt, die irgendwann mal einen extra Trip verdient hat.

Etwas außerhalb der Stadt deckten wir uns in einem großen Supermarkt noch mit Lebensmitteln ein, machten noch auf dem Supermarktparkplatz ein etwas improvisiertes aber überaus leckeres Frühstücks-Brunch-Buffet-Happening und weiter ging’s nach Madrid, wo wir am Abend wie geplant einrollten.

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Unser erster Tag

Blick auf Avignon

Irgendwann spät in der Nacht, irgendwo in Spanien war dann auch unser Fahrer mal müde und machte halt auf einem kostenlosen Wohnmobil-Rastplatz. Nach kurzem Umbau des Vehikels wurde eine agreable 3-Personen-Koje geschaffen, wo wir alle innerhalb von wenigen Sekunden tief und fest schliefen.

Der nächste Morgen erwartete uns mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Unser Rastplatz befand sich direkt an einem Fluss und wir hatten alles für uns allein. Nach einem stärkendem Frühstück ging es wieder auf die Straße. Kleines Zwischenziel: Avignon. Ja genau, da wo sie auf der Brücke „toutes en rond“ tanzen, und wo vor dem ehemaligen Papstpalast am Sonntagmittag Salsa-Disco ist. Kein Witz! Aber es war ein lohnender Ausflug und es tat gut, sich wenigstens etwas die Füße zu vertreten, denn es lag noch eine weite Strecke vor uns: wir wollten noch die spanische Grenze passieren und die Nacht in Barcelona verbringen.

Was uns auch gelang, selbst wenn wir etwas Probleme hatten, den Stellplatz für die Nacht zu finden. Doch wir haben es geschafft und es uns nicht nehmen lassen, auch nachts um eins noch die lang ersehnten Würstchen zu grillen und zu essen um im Anschluss daran direktemang und totmüde in die Heia zu fallen.

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Jetzt sind wir weg

Verabschiedung

So, jetzt ist es also soweit. Wir befinden uns bereits auf unserer Reise und so langsam fangen wir an zu realisieren, was wir uns eigentlich vorgenommen haben. Schon verrückt das alles, aber wir sind überzeugt, dass das kommende Jahr für uns sehr spannend verlaufen wird.

Schon bei unserem Auszug aus unserer Wohnung in good old Oberndorf haben wir festgestellt, dass wir mehr als nur chaotisch sind. Unser lieber Kasi bringt es wohl auf den Punkt wenn er sagt: “Ihr zwei, ihr seid sowas von verstrahlt!“ Womit er wohl recht hat, denn von „organisiert“ kann man bei dieser letzten Aktion ganz bestimmt nicht mehr sprechen.
Und dennoch, wieder einmal hat Dank der Hilfe unserer Freunde alles doch noch geklappt. Und das, obwohl sogar ich – der normalerweise die Ruhe in Person ist – zwischendurch mal wirklich kurz vorm Ausrasten war. Noch einmal DANKE an Kasi und Nicole, an Oli und Marie, an Maria und Michael und natürlich an Jensi, unseren treuen Freund und Retter in jeder Not.

Mit mehrstündiger Verspätung sind wir am Samstag endlich losgekommen. Ein Verabschiedungskommitee hat uns Farewell gewunken, aber wahrscheinlich wollten sie nur sicher gehen, dass wir nun wirklich und endgültig „on the road“ sind. Und das ist wörtlich zu nehmen, denn die erste Etappe unseres Trips wurde mit dem VW-Bus zurückgelegt. Ziel: Madrid, denn von da aus ging unser erster Flug. Nach Rom!!! Wie bitte? Fragt nicht, wir verstehen es auch nicht aber als wir unseren Flug nach Asunción, Paraguay, buchten, war der von Madrid aus über Rom und Sao Paulo, Brasilien, das günstigste was wir finden konnten, da ließ sich auch nichts dran ändern. Glaubt uns, wir haben es versucht…

Also hat sich Jensi mal wieder bereit erklärt Chauffeur zu spielen und hat uns den ganzen weiten Weg nach Spanien gebracht. Und wir durften endlich mal miterleben, wie das so ist, drei Tage in einem Busle zu leben. Natürlich sind wir nicht nur auf der Strasse gewesen. Wir haben auch Rast gemacht.

Dazu später mehr.

 

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