Ankunft in Australien

21. Januar 2012 Von Kai

Der Flug mit Emirates war erstklassig. Wenn man den Flieger betritt, glaubt man in ein Luxus-Beduinenzelt einzusteigen. Alles in schönen Sand- und Erdtönen gehalten, kleine Leuchtdioden an der Decke simulieren den Sternenhimmel, das Bordpersonal ist überaus freundlich (und gutaussehend). Kaum dass man sitzt kann es auch schon mit dem Entertainment losgehen. Unzählige Movie, TV und Radioprogramme machen die Reise äußerst kurzweilig und das servierte Essen ist fabelhaft. Erstaunlicherweise war der Preis des Fluges mit der günstigste den wir finden konnten und zusätzlich hatten wir eine Freigepäckgröße von 30 kg pro Person. Da kann man schon was mitnehmen…
Die Landung in Sydney konnte man dann am eigenen Bildschirm live über die Außenkameras am Flugzeug mitverfolgen: butterweich. Daumen hoch für Emirates, I like!
Vom Flughafen ging‘s mit dem Bus zu unserem Hotel für die Nacht. Das war dann eine etwas bessere Jugendherberge und Natascha hat erst mal den Portier rundlaufen lassen, weil laut der Onlinebeschreibung zwar in jedem Zimmer Internet vorhanden sein sollte, es in echt aber so gut wie unbrauchbar war. Wir brauchten es aber. Irgendwie haben wir es dann doch zum Laufen gebracht, waren aber froh, dass wir hier nur eine Nacht bleiben mussten.
Am nächsten Tag gingen dann Jens und ich den Camper abholen, wobei man hier tatsächlich von einem Wohnmobil reden muss: ein riesen Teil mit Platz für eine Kleinfamilie, (die wir ja jetzt auch irgendwie waren), unser Jucy in Neuseeland war dagegen eine Sardinenbüchse. Aber gut so, wir hatten ja auch sechs Wochen vor uns, die wir in diesem Gefährt miteinander verbringen wollten/durften/mussten ;-).
Nachdem wir unser neues mobiles zu Hause also abgeholt und bezogen hatten, verbrachten wir den Rest des Tages noch in Sydney um einiges Organisatorisches zu klären, Vorräte einzukaufen und uns ein wenig zu orientieren. Erst gegen Abend fuhren wir dann wirklich los. Einfach mal raus aus der Stadt und auf den Highway 1 Richtung Norden.  Nach etwa 200 Kilometern hielten wir dann an und verbrachten die Nacht auf einem Rastplatz.
Sehr früh wurden wir am nächsten Morgen von den Schreien und Lauten der Natur außerhalb unserer Wohnung geweckt, schließlich standen wir ziemlich im Wald! Aber auch das war gut, denn nun mussten wir Kilometer machen, schließlich hatten wir zwei Tage später einen Termin an der Gold Coast. Mit den Foo Fighters.

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