Auf dem Cerro Lambaré

5. April 2011 Von Kai

Heute habe ich mal einen kleinen Ausflug allein gemacht. Natascha hatte ziemlich Kopfschmerzen und hatte in der Nacht auch etwas Fieber bekommen. Daher zog sie es vor zu Hause zu bleiben, um schnell wieder gesund zu werden. Vielleicht könnt ihr ihr ja alle gute Besserungswünsche als Kommentar hinterlassen, dann geht’s bestimmt schneller.

Jedenfalls bin ich von unserer Bleibe aus losgelaufen. Zum Cerro Lambaré. Ein Berg –  im Schwarzwald würde man es wohl ein Hügelchen nennen – von dem man eine nette Aussicht über Asunción und den Fluss Paraguay hat. Doch hier ist es immerhin die höchste Erhebung in und um Asuncion.

In etwa 25 Minuten hatte ich den Gipfel erreicht. Da ist ein Denkmal aufgestellt, das dem früheren Indianderhäuptling Casique Lambaré gewidmet ist.

Hier ist, was Wikipedia über den Cerro Lambaré sagt:

Cerro Lambaré: Asuncións höchste Erhebung liegt an der Stadtgrenze zwischen Asunción und Lambaré, 12 Kilometer Luftlinie vom Stadtzentrum entfernt. Von hier aus hat man einen ausschweifenden Blick über die Stadt. Auf der Spitze des Cerro Lambarés steht eine Stele. Um diese Stele herum waren der Cacique Lambaré, als auch Präsident Stroessner überlebensgroß verewigt. 1989, mit dem Sturz Stroessners, wurde auch seine Statue entfernt. Der Cerro Lambaré ist leicht zu erwandern, allerdings nur über die Zufahrtsstraße.

Der Weg nach oben war zwar nicht sonderlich weit, aber dennoch schweißtreibend, da:
1. die Steigung der Zufahrtsstrasse doch ganz ordentlich war und
2. die Außentemperatur mal wiedere satte 36°C betrug.

Doch der Aufstieg hat sich gelohnt, denn die Aussicht die man hatte, war wirklich sehr schön. Auch hier konnte man wieder feststellen, dass Asunción keine Hauptstadt mit großem Businesszentrum ist. Keine mächtige Skyline die sich hier erhebt. Es ist eher flachgehalten und wegen der vielen Bäume sieht man sogar kaum Dächer.

Der Weg zurück war nun weniger anstrengend. Und als ich dann mal so nach oben in die Bäume schaute, unter denen ich da hinabspazierte, sah ich, dass diese über und über mit Spinnennetzen bedeckt sind. Unendlich viele kunstvoll gewobene Netzte. Und die 8-beinigen Zeitgenossen, die darin saßen, waren so groß wie Untertassen.
Da war ich doch heil froh, dass die Tierchen alle ganz brav da geblieben sind wo sie hingehörten während ich nach Hause ging.

Alle BILDER vom Ausflug gibt’s HIER!

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