Blue Mountains & Sydney

15. Februar 2012 Von Kai

Der Australienaufenthalt neigte sich dem Ende. Bevor wir aber zurück nach Sydney fuhren, machten wir noch einen Abstecher in die Blue Mountains. Wieder einmal etwas weg von der Küste, rein ins Landesinnere und in die Berge. Man spürt hier richtig, wie das Klima milder wird, die Temperaturen erträglicher werden und man kann deutlich sehen, wie sich die Vegetation verändert.
Ist man dann oben angekommen, gibt es so manche Aussichtsplätze von denen man eine tolle Sicht über das Land bekommt und man versteht, warum die Gegend Blue Mountains also „Blaue Berge“ genannt wird: schaut man über das dicht bewachsene Gebirgsplateau, scheint alles in einem leicht bläulichem Dunst zu liegen. Dieser wiederum entsteht dadurch, dass die Blätter der Eukalyptusbäume, die hier in großer Artenvielfalt wachsen, ein ätherisches Öl verdunsten, deren feiner Nebel über den Bergen liegt und durch das Tageslicht einen blauen Schimmer verursacht. Das war ein wirklich lohnenswerter Ausflug, zumal wir hier auch nochmal unsere Wanderschuhe auspackten und eine schöne Tour durch die Berge machten. Und – wie hätte es auch anders sein können – wieder einmal  an einem Wasserfall vorbeikamen.

Nun machten wir uns auf zu unserer letzten Station in Australien, die ja auch Ausgangspunkt der Reise war: Sydney.
Eine weitere Großstadt, die, wie jede andere Metropole auch, ihre unverwechselbaren Wahrzeichen hat: die Harbour Bridge und das Opera House.
Unseren ersten Abend in Sydney verbrachten wir aber am Bondi Beach. Ein sehr schöner Strand. Sehr lebhaft, viele kleine Bars und Restaurants, ein kleines „Kulturzentrum“ und eine liebenswürdige Strandpromenade mit Lauf- und Skatemöglichkeiten sowie ein Muckiplätzchen mit öffentlichen Geräten und Gewichten für die Starken, die ganz Starken und die, die es noch werden wollen ;-). Immer wieder lustig mit anzusehen, wie sich die Bodybuilder hier öffentlich abplagen. Außerdem kann man hier einen traumhaften Sonnenuntergang erleben.

Weil unsere Tage in Sydney gezählt waren, wir aber doch möglichst viel sehen wollten, machten wir auch hier eine Stadtrundfahrt mit dem Sightseeing Bus. Das ist einfach toll. Man bekommt alle relevanten Sehenswürdigkeiten gezeigt und gleichzeitig werden kleine Anekdoten und Geschichtliches zur Stadt erzählt. Wo man will, kann man aussteigen, sich den Ort genauer ansehen und in den nächsten Bus wieder einsteigen. Auf diese Art bekommt man wirklich einen guten Überblick über die Stadt.

Nun stand der Tag der Abreise bevor, zumindest für Jens, der schon einen Tag vor uns abflog; wieder zurück nach Deutschland, während Natascha und ich uns kurzfristig dazu entschlossen haben, noch Bali auf unsere Reiseroute mit aufzunehmen.
Es hieß also wieder Taschen und Rucksäcke packen, das Wohnmobil abgeben, vorher aber noch einen kurzen Besuch bei einer lieben Freundin (Christiane) zu machen (wenn auch nur für ein Stündchen), die nun seit mehr als 15 Jahren in Sydney lebt und die ich auch seit mindestens dieser Zeit nicht mehr gesehen hatte. Ein schönes Wiedersehen!

Dann ab zum Flughafen, unseren Reisebegleiter in den Flieger setzen um dann selbst wieder in die Stadt zu fahren, für eine letzte Nacht in ein Hotel einzuchecken und am Abend noch in die Oper zu gehen: Die Zauberflöte. Mozart. Ein nettes Kontrastprogramm zum Foo Fighters Konzert zu Beginn unserer Reise. Ein wunderbares Erlebnis, eine klassisch-moderne Inszenierung in sicherlich einem der faszinierendsten Opernhäuser der Welt.

Hier sind die Australien-Bilder!