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Buenos Aires Bilder Teil 2

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kleiner Nachschlag :-)

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Akustische Folter an wehrlosen Reisenden …

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Wir sitzen hier brav im Bus zurück nach Asunción und uns bluten die Ohren. Wir werden schon zum zweiten Mal in unserer Zeit in Südamerika mit Musik von Marco Antonio Solis weich gespült. Nicht nur mit der Musik, die durch keinen Knopf abstellbar ist, nein, nicht einmal regulierbar aus den Boxen über uns trieft, sondern auch noch mit gefühlten drölf Stunden Video dazu. Marco Antionio als Cowboy, als Don Juan-Verschnitt, als Don Juan-Verschnitt mit Cowboyhut – es  ist schrecklich, aber irgendwie muss man trotzdem hinschauen! Wir hoffen der Begrüßungswhisky kommt bald…
Für alle, die Johnny Gioletti Solis auch mal genießen möchten, hier habt ihr DIE Gelegenheit.

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Buenos Aires – Shopping und Design

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Besucht man die Stadt sollte das Gepäck nur aus zwei T-Shirts, einer Jacke (vom Meer kommt immer wieder eine kalte Brise) und einer Hose bestehen, dass aber am besten über zwei Koffer verteilt – die füllen sich in Buenos Aires nämlich von selbst! In diesem Zusammenhang möchte ich TAM empfehlen, neben einem freundlichen Service, gutem Essen und einer extra Portion Beinfreiheit gestattet einem diese verständnisvolle Fluggesellschaft zwei Gepäckstücke a 32 Kilo mitzuführen.

Mein Mantra für heute heißt  „Jetzt bloß nicht durchdrehen“, das kann man hier leicht wenn man seine Freude an gutem Design und innovativer Mode hat. Innovativ ist ein ziemlich abgelutschter  Begriff, zugegeben aber hier in Buenos Aires findet man einiges was das europäische Auge noch nicht gewöhnt ist. Mode und Design mal nicht von der Stange sondern in kleinen Boutiquen von (noch) unbekannten Designern. Die Schnitte sind wirkliche Figurschmeichler und jeder der schon mal bei ZARA versucht hat sich in eine Hose zu quetschen weiß, wovon ich rede … Vom Mantel bis zur Short ist alles ein wilder Mix an Farben und Illustrationen, aber immer gekonnt kombiniert. Die Preise sind moderat und die Geschäfte gewähren gerne Rabatt, besonders wenn man mal etwas mehr einkauft und dabei noch bar zahlt. In den  Accessoires von Schmuck über Taschen und Tüchern (an denen kommt man in dieser Saison hier wohl nicht vorbei) setzt sich das farbenfrohe und witzige Design weiter fort.

Schwieriger wird es dann schon mit den zahlreichen Läden, die sich auf das Interieur-Design spezialisiert haben. Hier bekommt man Lust die gesamte Inneneinrichtung der eigenen Wohnung noch einmal zu überdenken. Da würde dann aber nur noch die Überführung mit einem Container helfen und daher empfehlen wir es eher wie bei einem Museumsbesuch anzugehen – einfach schauen, genießen, sich inspirieren lassen, aber besser nichts anfassen um sich nicht in Versuchung zu bringen.

Natürlich bietet Buenos Aires auch „klassische“ Shopping Center wie das Galerias Pacifico. Ein Shopping Center der gehobenen Klasse, in dem sich die großen europäischen Namen Lacost, Dior, und Valentino zu bekannten einheimischen Designern wie Ona Saez und Kosiuko gesellen. Wem der Sinn jetzt nicht nach dem großen Geld ausgeben steht, dem empfehlen wir trotzdem einen Besuch, denn das Galerias Pacifico besticht durch seine opulente Architektur, seine Fresken die von fünf argentinischen Künstlern geschaffen wurden und seiner glamourösen Atmosphäre. Völlig kostenlos ist auch die glitzernde Parade der Reichen und Schönen, die sich dort zur Schau stellen – hinsetze und amüsieren!

Direkt vor der Tür reißt der Strom der Shoppingbegeisterten nicht ab. Neben einer Vielzahl kleiner Shops sind auch großen Ketten wie Zara und Benetton sie Nike und Adidas vertreten. Und mittendrin sitzen die Straßenhändler, die vom Miniatur-Eiffelturm in Neonbeleuchtung (uns hat sich der Zusammenhang auch nicht erschlossen) bis zur Indianerkunst alles anbieten.

HIER mal ein erster Teil BUENOS AIRES FOTOS!

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Iguazu – Zusammernfassung

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Wir haben für drei Tage einen Abstecher an die Wasserfälle gemacht. Man könnte sie so beschreiben wie es die Eingeborenen im Gurani getan haben „I“ heißt Wasser und „guazu“ groß – großes Wasser – trifft es eigentlich ziemlich gut. Alle anderen werden wahrscheinlich in Superlativen schwärmen oder einfach sprachlos sein. Unsere Bilder geben einen kleinen Eindruck, aber das Gefühl wenn man vor diesen Wasserwänden steht, ist unbeschreiblich.
Daher vielleicht lieber ein paar praktische Infos für alle die sich die Wasserfälle einmal ansehen wollen:
Es gibt zwei Seiten, die argentinische und die brasilianische Seite. Die meisten stehen vor der Frage „Muss man beide Seiten machen?“  Und  die Antwort lautet „Ja, man muss“. Die argentinische Seite „hat“ das Wasser, hier kommt man nah an die Wasserfälle heran. Der Weg zu den Wasserfällen ist zwar ein bisschen wie in Disneyland – Shops, Restaurants und eine kleine Eisenbahn, die einem zum Ausgangspunkt bringt. Das Ganze verliert sich dann aber im Urwald. Wer richtig nah ran will  wird mit einem Boot an die Wasserfälle gebracht, hier bekommt man auch gleich einen Eindruck von der gewaltigen Strömung – ist nicht ganz ungefährlich, sah aber von weitem so aus, als würde es Spaß machen. Es gibt auch eine kleine Insel mit Strand und einen Bereich in dem man schwimmen kann. Möchte man sich alles anschauen braucht man einen Tag Zeit.
Die brasilianische Seite hat den „Ausblick“. Brasilien liegt direkt gegenüber der Wasserfälle. Sie selbst haben nur einen verhältnismäßig kleinen Teil an Wasserfällen dafür aber einen gigantischen Ausblick. Hier sieht man die Wasserfälle in ihrer vollen Pracht. Einziger Minuspunkt: noch mehr Disneyland als auf der argentinischen Seite.

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Iguazu: Die argentinische Seite

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Was wir euch bisher von den Iguazu Wasserfällen präsentiert haben war wie gesagt ein kleiner Vorgeschmack.
Hier kommen jetzt mal viele weitere Bilder von dem Spektakel. Aufgenommen auf der argentinischen Seite. Und diesmal bei Tageslicht. Auch hier wieder bestes Wetter.

Vielleicht sehen für euch die Bilder alle gleich aus, aber glaubt uns, das ist immernoch nur ein Bruchteil dessen, was es dort zu sehen gibt.

Mundnichmehrzukrieg!

 

HIER die BILDER!

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Iguazu bei Nacht

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So, wir haben ja das Glück gehabt ein ganz besonderes Ereignis an den Wasserfällen mitzuerleben: Den Vollmond.
An fünf Nächten im Monat bieten die Argentinier eine Special-Vollmondtour an. Zwei Tage vor dem vollen Vollmond, in der Vollmondnacht selbst und zwei Tage nach dem vollen Vollmond. Aber nur, wenn der Himmel mitmacht, sprich wenn es nicht zu bewölkt ist und wenn es nicht regnet, damit man genug sieht oder aus Versehen wegrutscht. Wir haben die volle Vollmondnacht erwischt. Sternenklar, kein Wölkchen am Himmel und was uns dann am Teufelsschlund erwartete, war wirklich atemberaubend.
Wer also zufällig mal bei Vollmond an den Wasserfällen in Argentinien sein sollte, sollte sich diese Tour auf gar keinen Fall entgehen lassen. Man muss sich jedoch  vorher anmelden. Das kann man recht unproblematisch per Mail machen. Weitere Informationen zu den Wasserfällen und speziell auch zur Vollmondtour gibt es unter www.iguazuargentina.com.
Die Tour kann man übrigens mit Dinner buchen. Die 40.- Pesos, die das mehr kostet, sollte man investieren. Das Büffet ist  erstklassig.

Fotos von den Wasserfällen bei Vollmond gibt’s HIER!