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Kanada 2015

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Nach langer Zeit sind wir einmal wieder unterwegs. Es hat uns nach Kanada verschlagen. In den Westen. Hier machen wir für 3,5 Wochen Urlaub. Drei davon mit dem Wohnmobil. In Vancouver geht es los. Das Wetter ist durchwachsen, es regnet aber das ist egal. Die Landschaft ist fantastisch, die Weite unfassbar. Die erste Nacht verbringen wir auf einem abgelegenen Provincial Park Campground in der Nähe von Hope. Hier wurde übrigens Anfang der 80er Jahre der erste Rambo gedreht.
Am nächsten Tag ist das Wetter besser. Sonnenschein. Weiter am Okanagan Lake fahren wir durch das Sunshine Valley nach Peachland. Hier wird jede Menge Obst und Gemüse angebaut. Dann weiter bis Kewlona. Hier besuchen wir eine Vinery: Mission Hill. Sehr schönes Anwesen.
Nun geht es in Richtung Rockys. Der Wald wird noch dichter, die Berge höher und schroffer. Und auf den Gipfeln liegt schon (oder immernoch) Schnee. Hier ein paar Bilder vom ersten Teil unseres Trips :-)

 

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Bilder Update

Heimflug

So, es ist soweit. Unser Weltreiseblog steht zwar noch auf Singapur, in echt sind wir aber schon längst wieder zu Hause in Deutschland. Wir sind gut angekommen und blicken jetzt natürlich auf ein wahnsinnig erlebnis- und ereignisreiches Jahr zurück.
Zurück im Ländle galt es dann einiges zu erledigen: wir mussten eine neue Wohnung finden, Ämter und Behördengänge machen und die Arbeit wieder aufnehmen. Zwischenzeitlich hat uns der Alltag hier fast schon komplett wieder eingeholt, aber wir werden bestimmt noch lange -wahrscheinlich für immer – von unserem Abenteuer Weltreise zehren können.

Die restlichen Reiseberichte werden wir selbstverständlich alle noch nachreichen, bis dahin könnt ihr euch aber schon mal Bilder von unseren letzten zwei Stationen und von unserer Heimreise anschauen:

Malaysia-Bilder
– Thailand-Bilder
– Die Heimreise

Wir hoffen, wir konnten euch ein bisschen Unterhaltung bieten während wir unterwegs waren und danken ganz herzlich für eure Unterstützung, für eure Mails und Kommentare. Und vielleicht haben wir dem einen oder anderen ja Lust und Mut gemacht, mal was ähnliches in Angriff zu nehmen. Wir habens vorgemacht – es funktioniert!

rachels-reisen.de  soll hiermit aber nicht zum Stillstand kommen. Auch wenn wir sehr froh sind, jetzt erst mal wieder „zu Hause“ zu sein, werden wir bestimmt bald wieder mal verreisen, wenn auch nicht sofort und wahrscheinlich nicht wieder ganz so lange und so weit weg, aber die Reiselust hat uns doch nicht ganz verlassen ;-).

Bis dahin liebe Grüße
Kai & Natascha

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Bali Rundreise, Teil 3

Kuta- Beach

Und schon waren wieder fast zwei Wochen vergangen. Von Ubud aus fuhren wir zu unserer letzten Station auf Bali. Nach Denpasar. Hier wollten wir noch ein paar Tage ausspannen, uns nochmal sammeln für die Weiterreise nach Singapur.
Wir versuchten es noch einmal einen Strand zu finden und fuhren zielorientiert Richtung Kuta-Beach. Ein Polizei-Motorroller stoppte uns und erklärte mir, ich hätte eine rote Ampel überfahren. Blöd nur, dass weit und breit keine Ampel zu sehen war. Nun, Korruption und In-die-eigene-Tasche-wirtschaften von Polizeibeamten war uns bestens aus Südamerika bekannt und man hat als Tourist leider selten Chancen aus so einen Nummer als Gewinner hervorzugehen. Daher ist es am einfachsten und unkompliziertesten, man gibt dem Sheriff den verlangten Betrag und alles ist gut. Waren umgerechnet ca. 50.- Euro, ein ordentlicher Betrag für balinesische Verhälnisse, aber was soll’s, wir konnten weiterfahren. Den Strand haben wir an dem Abend nicht mehr gefunden aber ein nettes Restaurant in dem wir gegessen haben.

Den nächsten Tag verbrachten wir größtenteils in unserer Hotelanlage. Im Garten und am Pool. Fuhren jedoch kurz vor Sonnenuntergang noch los nach Tanah Lot. Ein „must see“ auf Bali. Tanah Lot ist ein Tempel, der auf einen Felsen im Meer gebaut ist. Er ist nur zu Fuß und bei Ebbe erreichbar, denn bei Flut schlagen hier die Wellen gegen die Felsen der Bucht.
Eigentlich wollten wir uns dort den Sonnenuntergang anschauen, doch wir verschätzten uns etwas mit der Verkehrssituation, mit der Entfernung und außerdem fuhren wir auch noch einen ungewollten Umweg. Na ja, egal, wir sahen jedenfalls die Sonne über den Reisfeldern untergehen, was auch schon sehr eindrucksvoll war, auch wenn es aus dem fahrenden Auto raus geschah. Bei Tanah Lot angekommen waren wir dann ganz froh, dass wir etwas „zu spät“ kamen, denn uns kamen Menschenmassen aus Richtung des Tempels entgegen. Ich glaube wären wir früher dort gewesen, hätten wir außer den Leuten nichts anderes gesehen. So waren nur noch wenige Besucher in der Bucht, es war Ebbe und es dämmerte noch, so dass wir doch noch ein stimmungsvolles Bild geboten bekamen.

An unserem letzten Bali Tag starteten wir einen ebenso letzten Versuch an den Strand zu kommen. Diesmal nahmen wir ein Taxi, da wir unseren Jeep am Vormittag schon wieder abgegeben hatten. Der Taxifahrer fuhr uns nun nach Kuta und endlich haben wir auch auf Bali einen schönen Strand gefunden. Satter goldgelber Sand, sauber und ordentlich mit einer netten Promenade. Viele erstklassige Hotels die hier ihre Liegen aufgebaut hatten, aber auch Einheimische, die auf dem Strandmarkt alles Mögliche anboten, vom Kühlschrankmagneten bis hin zur Ganzkörpermassage.
Wir gönnten uns einen Eiskaffee in einer Hotel-Strand-Lounge, hörten gechillte Bali-Musik und genossen den Augenblick.

Sehr früh am nächsten Morgen stiegen wir in den Flieger nach Singapur. Wieder mit Jetstar, aber diesmal hatten wir unsere Sachen so gepackt, dass wir keinen Cent an Übergepäck bezahlen mussten. Auf ins Shopping-Paradies!

Alle Bali-Bilder gibt’s HIER!

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Bali Rundreise, Teil 2

Ubud Markt

Von Candidasa machten wir uns auf Richtung Ubud. Ein Ort der ziemlich zentral im Landesinneren von Bali liegt, mitten im Urwald. Ubud ist bekannt für seine schönen Märkte, für unzählige Galerien in denen (ausgesprochen gute) Kopien bekannter Meister verkauft werden und für sein Kunsthandwerk: vornehmlich Holzarbeiten, Schnitzereien und Möbel findet man hier in rauhen Mengen und zu erstaunlich günstigen Preisen.

Doch unsere Weiterfahrt begann wenig erfreulich. Wir machten auf unserem Weg nach Ubud kurz Halt in Pedang Bai. Uns wurde gesagt, es gäbe dort einen netten Strand. Also wollten wir wenigstens einen kleinen Spaziergang machen. Der Strand war, wie alle anderen Strände bisher auch, dann eher mittelmäßig und unser Spaziergang fiel dadurch auch recht kurz aus. Wir fuhren weiter zu einem Tempel den wir besichtigen wollten. Herrlich auf einem Berg gelegen, mit Blick über das Land und raus aufs Meer. Wir hatten die Anlage praktisch für uns allein und sie gab ein tolles Motiv ab. Ich hatte momentan jedoch nur die Pocket-Cam in der Tasche, ging also zurück zum Jeep, um die Spiegelreflex zu holen. Leider war sie jedoch nicht mehr an dem Platz, wo wir sie hin gepackt hatten. Wir räumten das ganze Auto aus und um, suchten an den unmöglichsten Stellen. Nichts. Unauffindbar. Einfach weg. Da auf dem Tempelberg außer uns niemand war und auch niemand gewesen ist als wir dort ankamen, muss uns die komplette Kameratasche in Pedang Bai aus dem Wagen raus geklaut worden sein. Spiegelreflexkamera, inklusive drei Objektive. Außerdem waren noch meine kleine Videocam und mein (kaputter) iPod in der Tasche. Des Weiteren ein paar Kleinigkeiten wie Akkus, Landegerät und Fernauslöser…  Glückwunsch dem Dieb für diese ausgezeichnete Beute.

Wir fuhren zurück zu dem Parkplatz wo wir das Auto abgestellt hatten. Natascha machte kurz den Parkplatzaufseher rund, der natürlich nichts bemerkt hatte, dann zeigten wir den Diebstahl bei der Polizei an, aber nur fürs Protokoll, um was schriftliches zu haben, geschehen wird diesbezüglich natürlich nichts mehr. Mir blieb nur übrig, mich leise von meinen Geräten zu verabschieden, einen Strich drunter zu machen und es eben auf meiner Verlustseite zu verbuchen. Traurig und dennoch irgendwie froh, dass nicht noch mehr geklaut wurde.

Mit etwas getrübter Stimmung fuhren wir nun –wie gesagt- nach Ubud, checkten in unser Hotel ein und gingen noch etwas bummeln um auf andere Gedanken zu kommen. Hier war wieder Leben in den Straßen und wir begannen uns wieder wohler zu fühlen.
Am nächsten Morgen wachte ich von einem merkwürdigen Geräusch auf unserem Balkon auf. Ich stand auf, zog die Gardinen zurück und sah eine ganze Handvoll Affen, die dort rumtobten. Andere saßen ganz gemütlich auf dem Geländer und schienen den schönen Ausblick zu genießen. Ein witziges Bild. Blöd für Natascha, sie hasst Affen. Sorry!
Als wir frühstücken gingen bemerkten wir, dass sich überall auf dem Gelände die Tiere rumtrieben. Auch auf der offenen Frühstücksterasse. Manche waren hier besonders dreist und versuchten den Leuten die Sachen in blitzschnellen Attacken vom Teller zu stibizen, was ihnen nicht selten sogar gelang. Auch mich griffen sie an, doch ich verteidigte meinen Pancake mit Messerund Gabel – und blieb Sieger!

Wir schlenderten durch die Märkte und durch die Einkaufstrassen, ließen uns sogar verleiten ein paar Souvenirs zu kaufen und beschlossen, uns am Abend einen traditionell balinesischen Tanz anzuschauen, der wiederum in einem alten Tempel stattfand. Eine eindrucksvolle Erfahrung in ganz besonderer Atmosphäre. Sowohl die Musik als auch die besondere Art des Tanzes und die prunkvollen Kostüme begeisterten uns sehr. Ich glaube ich habe noch nie jemanden gesehen, der sogar seine Augen tanzen lässt.

Alle Bali-Bilder gibt’s HIER!

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Nach Bali

Jetstar

Unser Flug von Sydney nach Bali ging am späten Nachmittag, so dass wir ausschlafen, gemütlich packen und sogar noch einen kleinen Spaziergang zur Harbour Bridge und zum Luna Park machen konnten.  Dann setzten wir uns in die „S-Bahn“ und fuhren zum Flughafen.

Die Idee nach Bali zu fliegen, kam übrigens von unseren Schweizern, Pascal und Monique (seid gegrüßt ;-)), die die Insel auf ihrer Tour auch besuchten und nur Gutes zu berichten hatten.
Doch Natascha wollte mit der Planung nichts zu tun haben, so dass sie alles komplett mir überließ. Sie wollte sich einfach überraschen lassen. Also habe ich mich mal etwas reingehängt und eine nette 3-Wochen Rundreise zusammengestellt.

Wir flogen mit Jetstar, einer Tochtergesellschaft der Qantas, die das Billigreisesegment für den Asia-Australischen Raum abdeckt. Und es ist wie mit allen Billigfliegern: der Preis scheint zunächst unschlagbar günstig zu sein, doch dann kommen die Zusatzkosten. Man darf eigentlich für alles extra bezahlen: Gepäck, Essen, Bordentertainment…
Und so kam es, dass wir direkt beim Einchecken mal wieder zur Kasse gebeten wurden, weil wir einige Kilo an Übergepäck hatten. Leider reagierten wir nicht schnell genug uns die Gepäckstücke nochmal aushändigen zu lassen um das eine oder andere Kilo noch ins Handgepäck umzuschichten, sondern bezahlten einfach was wir schuldig waren und ärgerten uns…

Trotzdem, der Flug war okay und wir kamen wohlbehalten in Denpasar an. Es war schon relativ spät am Abend. Zumindest war dunkel draußen, und als wir dann das Flughafengebäude verließen, kam es uns vor, als liefen wir gegeneine Wand aus Hitze und Feuchtigkeit. Ich glaube, es dauerte keine Minute und ich war klatschnass geschwitzt. Dann kam noch das Diskutieren mit den Taxifahrern um den Fahrpreis. Doch schließlich saßen wir in einem klimatisierten Auto und konnten uns zu unserem Hotel fahren lassen. Das Berry Hotel. Der Name hielt was er versprach: alles in quitschebunten Beerenfarben gehalten, aber richtig cool. Ein recht neues, ordentliches Hotel. Junge, überaus freundliche und hilfsbereite Belegschaft. Schönes Frühstücksbüffet und Pool im Innenhof. Hier konnte man es für ein paar Tage aushalten.

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Blue Mountains & Sydney

Sydney Opera House

Der Australienaufenthalt neigte sich dem Ende. Bevor wir aber zurück nach Sydney fuhren, machten wir noch einen Abstecher in die Blue Mountains. Wieder einmal etwas weg von der Küste, rein ins Landesinnere und in die Berge. Man spürt hier richtig, wie das Klima milder wird, die Temperaturen erträglicher werden und man kann deutlich sehen, wie sich die Vegetation verändert.
Ist man dann oben angekommen, gibt es so manche Aussichtsplätze von denen man eine tolle Sicht über das Land bekommt und man versteht, warum die Gegend Blue Mountains also „Blaue Berge“ genannt wird: schaut man über das dicht bewachsene Gebirgsplateau, scheint alles in einem leicht bläulichem Dunst zu liegen. Dieser wiederum entsteht dadurch, dass die Blätter der Eukalyptusbäume, die hier in großer Artenvielfalt wachsen, ein ätherisches Öl verdunsten, deren feiner Nebel über den Bergen liegt und durch das Tageslicht einen blauen Schimmer verursacht. Das war ein wirklich lohnenswerter Ausflug, zumal wir hier auch nochmal unsere Wanderschuhe auspackten und eine schöne Tour durch die Berge machten. Und – wie hätte es auch anders sein können – wieder einmal  an einem Wasserfall vorbeikamen.

Nun machten wir uns auf zu unserer letzten Station in Australien, die ja auch Ausgangspunkt der Reise war: Sydney.
Eine weitere Großstadt, die, wie jede andere Metropole auch, ihre unverwechselbaren Wahrzeichen hat: die Harbour Bridge und das Opera House.
Unseren ersten Abend in Sydney verbrachten wir aber am Bondi Beach. Ein sehr schöner Strand. Sehr lebhaft, viele kleine Bars und Restaurants, ein kleines „Kulturzentrum“ und eine liebenswürdige Strandpromenade mit Lauf- und Skatemöglichkeiten sowie ein Muckiplätzchen mit öffentlichen Geräten und Gewichten für die Starken, die ganz Starken und die, die es noch werden wollen ;-). Immer wieder lustig mit anzusehen, wie sich die Bodybuilder hier öffentlich abplagen. Außerdem kann man hier einen traumhaften Sonnenuntergang erleben.

Weil unsere Tage in Sydney gezählt waren, wir aber doch möglichst viel sehen wollten, machten wir auch hier eine Stadtrundfahrt mit dem Sightseeing Bus. Das ist einfach toll. Man bekommt alle relevanten Sehenswürdigkeiten gezeigt und gleichzeitig werden kleine Anekdoten und Geschichtliches zur Stadt erzählt. Wo man will, kann man aussteigen, sich den Ort genauer ansehen und in den nächsten Bus wieder einsteigen. Auf diese Art bekommt man wirklich einen guten Überblick über die Stadt.

Nun stand der Tag der Abreise bevor, zumindest für Jens, der schon einen Tag vor uns abflog; wieder zurück nach Deutschland, während Natascha und ich uns kurzfristig dazu entschlossen haben, noch Bali auf unsere Reiseroute mit aufzunehmen.
Es hieß also wieder Taschen und Rucksäcke packen, das Wohnmobil abgeben, vorher aber noch einen kurzen Besuch bei einer lieben Freundin (Christiane) zu machen (wenn auch nur für ein Stündchen), die nun seit mehr als 15 Jahren in Sydney lebt und die ich auch seit mindestens dieser Zeit nicht mehr gesehen hatte. Ein schönes Wiedersehen!

Dann ab zum Flughafen, unseren Reisebegleiter in den Flieger setzen um dann selbst wieder in die Stadt zu fahren, für eine letzte Nacht in ein Hotel einzuchecken und am Abend noch in die Oper zu gehen: Die Zauberflöte. Mozart. Ein nettes Kontrastprogramm zum Foo Fighters Konzert zu Beginn unserer Reise. Ein wunderbares Erlebnis, eine klassisch-moderne Inszenierung in sicherlich einem der faszinierendsten Opernhäuser der Welt.

Hier sind die Australien-Bilder!

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Hillsborough, Brisbane & Surfers Paradise

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In unserem schlauen Reiseführer haben wir gelesen, dass es am Cape Hillsborough etwas ganz besonderes gibt. Bei Sonnenaufgang kommen hier nämlich Kängurus und Wallabys an den Strand um sich ihre tägliche Ration an Vitaminen und Mineralstoffen (;-)) in Form von Meeressalzen abzuholen. In diesem Fall nun also wirklich mal frei lebende Tiere, die nicht in irgendeinem Gehege oder Tierpark gehalten werden, sondern die ganz auf sich alleine gestellt sind.
Für uns hieß das allerdings sehr früh aufstehen, denn die Sonne geht hier etwa um 5.00 Uhr morgens auf. Glücklicherweise gibt es direkt an diesem Strand einen Campingplatz, so dass wir nur einen kleinen Weg ans Meer zurücklegen mussten. Und da waren sie dann tatsächlich. Ein ganzes Rudel von Kängurus, das sich hier tummelte und sich auch von den neugierigen Touristen überhaupt nicht stören ließ. Im Gegenteil, manche schienen sich sehr für die Besucher zu interessieren. Eines schaute sehr gespannt einem Fischer zu, der seine Angel ins Meer hielt, ein anderes hoppelte irgendwann auf uns zu und fläzte sich einfach mal direkt vor uns hin als wolle es sagen: „Los, streichel mich! Jetzt!“ Es war wirklich lustig.

Nachdem wir unser Känguru-Watching beendet hatten, ging es noch für eine kleine Abkühlung in den Pool und dann wieder on the road. Mal wieder nach Brisbane. Natascha und Jens wollten ins Planetarium, während ich mir den dortigen botanischen Garten anschaute. Sehr beruhigend.

Schließlich machten wir uns auf den Weg nach Surfers Paradise. Dieser Ort hat es uns ja auf dem Hinweg schon angetan und wir wollten ihn jetzt einfach noch etwas intensiver kennen lernen. Was wir hier allerdings nicht bedachten war, dass nun Hauptferienzeit in Queensland war und somit auf keinem der vielen Campingplätze auch nur ein einziges Plätzchen mehr frei war. Somit mussten wir uns irgendwie wild durchschlagen und unser Wohnmobil auf irgendwelchen öffentlichen Parkplätzen abstellen. Aber das nahmen wir in Kauf. Und dann stürzten wir uns in das bunte Treiben der Stadt, genossen einmal mehr den traumhaften Strand und ließen es uns einen Abend im Hard Rock Cafe gut gehen.
Doch nach drei Tagen hatten wir davon auch genug und fuhren weiter in das sehr viel ruhigere Ballina, wo wir endlich mal wieder einen ordentlichen Stellplatz hatten, unseren Camper ans Stromnetz anschließen konnten, endlich mal wieder duschen und Wäsche waschen konnten. Blöderweise haben wir ein paar Kleidungsstücke bei unserer Abreise auf der Wäscheleine hängen lassen, was uns aber erst auffiel, als wir schon in Sydney waren. Mal sehen, was uns hierzu noch einfällt… :-(

Alle Australien Bilder gibt’s HIER!

 

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