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Kanada 2015

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Nach langer Zeit sind wir einmal wieder unterwegs. Es hat uns nach Kanada verschlagen. In den Westen. Hier machen wir für 3,5 Wochen Urlaub. Drei davon mit dem Wohnmobil. In Vancouver geht es los. Das Wetter ist durchwachsen, es regnet aber das ist egal. Die Landschaft ist fantastisch, die Weite unfassbar. Die erste Nacht verbringen wir auf einem abgelegenen Provincial Park Campground in der Nähe von Hope. Hier wurde übrigens Anfang der 80er Jahre der erste Rambo gedreht.
Am nächsten Tag ist das Wetter besser. Sonnenschein. Weiter am Okanagan Lake fahren wir durch das Sunshine Valley nach Peachland. Hier wird jede Menge Obst und Gemüse angebaut. Dann weiter bis Kewlona. Hier besuchen wir eine Vinery: Mission Hill. Sehr schönes Anwesen.
Nun geht es in Richtung Rockys. Der Wald wird noch dichter, die Berge höher und schroffer. Und auf den Gipfeln liegt schon (oder immernoch) Schnee. Hier ein paar Bilder vom ersten Teil unseres Trips :-)

 

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Toronto-Video-Nachschlag

Hier mal wieder ein kleiner Bewegtbildeintrag. Ich komm mit der Videonachbearbeitung leider nicht so schnell hinterher wie ich gerne würde, daher zügeln die Beiträge immer etwas nach.
Aber, sie kommen und das ist doch das Wichtigste, oder?!

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Sightseeing Toronto

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Gut ausgeschlafen machten wir uns auf den Weg in die City. Zuvor aber Frühstück, das nicht direkt in unserem B&B serviert wurde, sondern von dem wir Gutscheine für das Frühstücks-Restaurant auf der anderen Straßenseite bekommen haben. Hier gab es alles was mit Ei zu tun hat, aber auch Waffeln, Pancakes, Burger und Salate… jedenfalls recht gehaltvoll.
Und dann zog es uns zu allererst in Torontos größte Shopping Mall, ins Eaton Center. Nach all der Zeit der Entbehrung wollten wir einfach mal wieder einkaufen gehen, Kaffee trinken, Leute beobachten… und das alles ohne Stress. Das Eaton Center war dafür auch genau der richtige Platz, weil es hier einfach alles gab. Und so verbrachten wir fast den ganzen Tag dort. Am Abend wollten wir dann aber doch noch etwas mehr von Toronto sehen und beschlossen noch kurzer Hand auf den CN Tower zu fahren. In 180m Höhe hatten wir einen fantastischen Ausblick über die beleuchtete Stadt.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug auf unserem Programm: zu den Niagara-Fällen. Die sind etwa 80 Kilometer weg von Toronto, in Niagara und man erreicht sie mit einer Kombination aus Zug und Bus. Also haben wir uns in den Zug gesetzt, aber leider erst mal die richtige Haltestelle verpasst. Zurück gefahren, aber dann war natürlich der Anschlussbus weg. Der nächste ging erst 90 Minuten später. Warten. Der Bus brauchte dann auch nochmal 80 Minuten und von der Haltestelle aus musste man nochmal 25 Minuten zu den Wasserfällen laufen. Wir waren in der Zwischenzeit ziemlich angenervt, weil alles nicht ganz so geklappt hat wir uns das vorgestellt hatten und als wir dann bei den Wasserfällen waren, war es schon fast dunkel. Das Ganze glich ein bisschen Disneyland: überall Leuchtreklame, Shops, Restaurants, Spielcasinos und Touristen, die das scheinbar alle total toll fanden. Die Wasserfälle selbst sind nett, aber wenn man kurz zuvor Iguazu gesehen hat, kommt es einem vor wie Kindergeburtstag. Egal, es ist die Geschichte wert, die wir ringsherum erlebt haben. Mit der Rückfahrt hat dann wenigsten alles problemlos geklappt, auch wenn es ziemlich spät war, als wir wieder zu Hause waren.
Den Sonntag stellten wir dann ganz in den Dienst des Sightseeings. Mit Kameras bewaffnet setzten wir uns in den Touri-Bus und ließen uns durch die Stadt chauffieren, sind ausgestiegen wo es uns gefallen hat und dann wieder eingestiegen wenn wir Lust dazu hatten. Haben eine Bootstour  um die Toronto Islands gemacht und den fantastischen Blick auf die Skyline genossen. Das Wetter war perfekt. Ein wunderschöner Tag, den wir mit einem tollen Essen bei einem Italiener in der College Street beendeten.
Montag wollten wir noch etwas Kultur genießen. Zum einen, weil das Wetter umschlug und es zu regnen begann, zum andern, weil uns die AGO (Art Gallery Ontario) wärmstens empfohlen wurde. Als wir dann vor den Türen standen, kam, was kommen musste: closed on Mondays. Schade, aber was soll’s. Wir haben dann eben noch etwas Toronto auf eigene Faust gemacht. Und schließlich sind wir etwas früher nach Hause um unsere Sachen zu packen, denn am nächsten Morgen mussten wir sehr früh raus und zum Flughafen. Nächste Station:  San Francisco, Kalifornien.

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Nach Toronto

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Eigentlich wollten wir unsere Reise von Süd-nach Nordamerika etwas stressfreier gestalten, aber dadurch, dass ich so lang wie möglich „Handtherarpie“ bekommen wollte, haben wir da einen kleinen Reisemarathon gemacht. Am Dienstag von Asunción, Paraguay nach Santa Cruz, Bolivien, wo wir eine Nacht blieben. Am Mittwoch von Santa Cruz über La Paz nach Lima, Peru. Dort hatten wir ca. 6 Stunden Aufenthalt am Flughafen, bevor unser Flieger nach Toronto ging, wo wir schließlich am Donnerstagmittag ankamen. Ziemlich erschöpft, aber glücklich.
Vom Flughafen ging es mit Bus, Metro und schließlich mit dem Taxi zu unserem bereits gebuchten kleinen Bed&Breakfast. Jetzt nur nicht hinlegen, sonst kommt man gar nicht mehr hoch.
Also, kurz frisch machen und ab in die City. Und das war wie ein kleiner Kulturschock für uns. Nach fünfeinhalb Monaten Südamerika waren wir mal wieder in einer Weltmetropole. Breite Straßen, Skyscraper, Restaurants, Museen, Galerien und Einkaufszentren.
Uns verschlug es erst mal in ein Sushi Restaurant auf der Yong Street, die Straße, die Toronto in Ost und West Toronto teilt und die mit ihren 1800 Kilometern die längste Straße (mit Fußweg) der Welt ist. Nach dem leckeren Essen hat die Müdigkeit aber endgültig Besitz von uns ergriffen. In einem Supermarkt haben wir uns noch ein bisschen was für den Abend und den nächsten Tag geholt. Auch hier waren wir völlig erschlagen von dem Angebot, das vor uns lag. Totale Reizüberflutung!
Einen ersten Eindruck der Stadt konnten wir also schon mal gewinnen. Nun ging es daran so viel wie möglich von der Stadt zu sehen, da uns nur 5 Tage zur Verfügung standen. Aber jetzt erst mal schlafen!