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Bula – Fiji – Winaka

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Abflug in LA am Dienstag, 04.10. um 23:45 Uhr. Ankunft in Nadi, Fiji, am Donnerstag, 06.10. morgens um 5.10 Uhr. Wir überquerten die Datumsgrenze, so dass wir in dieser Woche keinen Mittwoch, bzw. dieses Jahr keinen 05. Oktober erleben durften.
Am Flughafen in Nadi wurden wir trotz der frühen Stunde und des Regens von freundlich lächelnden Männern im Rock begrüßt, die den ankommenden Touristen erst mal ein Gitarrenständchen darboten. Das wär definitiv nicht mein Job!
Wir hatten uns ja noch von Kalifornien aus in ein schönes kleines Resort auf der Hauptinsel von Fiji (Viti Levu) eingebucht. Das befand sich an der Südküste der Insel, der sogenannten Coral Coast, ca. 2,5 Stunden Taxifahrt vom Flughafen entfernt, auf halbem Weg zur Landeshauptstadt Suva, die an der Südostküste liegt.
Es regnete. Die ganze Fahrt über. Und auch die nächsten 2 Tage waren wettermäßig eher durchwachsen, aber dann sollte sich Fiji von seiner schönsten Seite zeigen.
Unser Resort war eine kleine versteckte Perle. Von der Hauptstraße ging eine kleine Nebenstraße weg, die uns sehr an unsere Zeit in Südamerika erinnerte. Vier Kilometer durch unendliches Grün, bis wir letztlich unser Hotel erreichten. In einem wunderbar angelegten tropischen Garten. Insgesamt nur 16 Zimmer, Privatstrand, ein netter Pool, ein schönes kleines Restaurant mit toller Küche und superfreundlichem Personal. Hier verbrachten wir nun also die ersten 10 Tage von unseren insgesamt 3 Wochen auf Fiji. Einfach mal entspannen. Schwimmen, Kanu fahren und schnorcheln. Lesen, Backgammon spielen und die Sonne genießen.

Bula ist übrigens das meistgebrauchte Wort auf Fiji und bedeutet Hallo. Winaka kommt gleich danach und heißt Danke!

HIER geht’s zu den Fidschi-Bildern

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Durch Kalifornien

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Von San Francisco aus fuhren wir ein Stück weiter in das nördliche Kalifornien, ins Napa Valley, das Hauptweinanbaugebiet Kaliforniens.  Wir verbrachten eine Nacht in Santa Rosa, so ein Zufall, nach all der Zeit in Santa Rosa, Paraguay landeten wir wieder in einem Ort desselben Namens.
Wir besuchten den Old Faithful Geysir of California in Calistoga, ein kleiner Heißwasserspucker, der alle halbe Stunde eine Fontäne in die Höhe speit. Zugegeben, es klingt spektakulärer als es tatsächlich ist, dennoch ist es ein Naturschauspiel und es ist witzig die Leute zu beobachten, die sich das ansehen…

Unser nächstes Ziel sollte der Yosemite Nationalpark sein. Um möglichst viel Zeit im Park verbringen zu können, buchten wir 2 Nächte in einem Motel in Jamestown, in der Nähe von Sonora.
Yosemite hat uns beide völlig begeistert. Hier bekamen wir eine volle Ladung Natur. Auch wenn man sich die meiste Zeit mit dem Auto durch den Park bewegt ist es doch unglaublich was man alles sehen kann. Wälder mit kleinen Lichtungen, ein Fluss der sich durch das Tal schlängelt, vor einem türmen sich die Felsmassive auf, Wasserfälle und ganze Bergrücken, die nur noch aus Baumstämmen nach Waldbränden bestehen. Und wir nahmen den kurvigen Weg zum Glacier Point auf uns. Dieser Blick auf die berühmte Bergkuppe, den sogenannten Halfdome, ist unübertroffen. Man fühlt sich wie auf dem Dach der Welt. Natur, Wälder und Berge soweit das Auge reicht. Dann war da noch ein ganz spezielles Erlebnis: wir haben Bären gesehen. Echte Bären. Eine Mutter mit ihrem Jungen. Sie sind direkt vor uns über die Straße getippelt, haben noch etwas am Waldrand gespielt und sind dann zwischen den Bäumen verschwunden. Und unser Timing war perfekt, denn in einen schöneren Sonnenuntergang hätten wir nicht fahren können.

Nun hieß es wieder zurück an die Pazifikküste. Wir kamen an meinem Geburtsort San Jose vorbei fuhren aber direkt weiter nach Gilroy. Hier gibt es ein riesiges Factory Outlet Center. Wir hatten noch ein paar Dinge auf unserer Wunschliste und hier bekamen wir, was wir suchten. Die Nacht verbrachten wir im nicht weit entfernten Salinas. Ein etwas dubioses Städtchen, aber das Motel war in Ordnung.
Um so hübscher war der folgende Tag, den wir in Monterey begannen, ein wunderhübsches Küstenörtchen mit schönem Strand und einer wahnsinnigen Brandung. Und wieder dieses kalifornische Licht…
Von nun an fuhren wir dem Highway 1, der immer an der Küste entlang führt. Es ist nicht der schnellste Weg, aber mit Sicherheit einer der schönsten.
Eine (im Nachhinein) lustige Geschichte ist uns in Gordo passiert, ein Ort mitten im Nichts, der aus einem Restaurant, einer Tankstelle und einem Minimarkt besteht. Hier waren wir essen und als wir die Rechnung bekamen geschah der Albtraum: weder meine noch Nataschas Kreditkarte funktionierte und Bargeld hatten wir so gut wie keines mehr in der Tasche. Keine Travellerschecks, keine Fremdwährung. Es war bereits ziemlich spät und der nächste Geldautomat war ca. 35 Meilen entfernt. Wie peinlich! Was nun? Schließlich sagte der Manager. „I trust you guys!  – Ich vertraue euch! Ihr fahrt jetzt weiter und lasst mir das Geld per Überweisung zukommen.“ Wir wussten nicht, was wir sagen sollten, waren dem Mann aber unendlich dankbar. Wir fuhren also weiter, aber wir hoben am nächsten Tag Geld ab und fuhren zurück nach Gordo, um das Geld persönlich abzuliefern. Wir sprachen noch ein bisschen mit Tammy, der Bedienung vom Vorabend, die uns noch einen Tip für einen kleinen Abstecher am Salmon Creek gab. Dort führt ein kleiner Pfad zu einem Wasserfall, den wir uns gerne ansahen und ein wenig auf den Felsen herumkletterten. Hat Spaß gemacht!
Über Santa Maria fuhren wir nach Santa Barbara, wo wir 2 Tage blieben bevor wir nach Los Angeles fuhren.
Eigentlich wollten wir die Getty Villa – eine Kunstsammlung – in Malibu anschauen, waren aber mal wieder etwas spät dran, so dass wir nach Santa Monica weiterfuhren und den Mittag am Strand und in der Fußgängerzone verbrachten. Dafür besuchten wir am nächsten Tag das Getty Center in Los Angeles. Ein riesiger futuristischer Komplex auf einem Berg über L.A.  Auch hier hat Mr. Getty eine beachtliche Kunstsammlung zusammengetragen, die man kostenlos besuchen kann. Lediglich das Parken kostet ein paar Dollar. Außerdem hat man von dem Berg eine tolle Aussicht über die ganze Stadt, bis hin zum Ozean.
Und so schnell können 2 Wochen rum sein. Am Abend ging unser nächster Flug, … nach Fidschi :-) !

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Nach San Francisco

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Wir sind in Toronto pünktlich aus dem B&B rausgekommen und in die Metro Richtung Flughafen gestiegen. Unterwegs kam dann die Durchsage, dass die Strecke ab einem bestimmten Punkt nicht mehr befahren werden kann, weil es irgendwo gebrannt hat und die Feuerwehr noch im Einsatz sei. Aber es würden Pendelbusse bereitstehen. Herzlichen Glückwunsch! Wir mit unserem ganzen Gepäck. Kein Spaß! L Wir mussten also den Zug an der Station verlassen, bekamen aber im nächsten Moment gesagt, dass die Strecke nun doch wieder befahrbar sei und wir in den nächsten Zug der kommt wieder einsteigen könnten. Der ließ ganz schön auf sich warten, kam dann aber doch noch, war allerdings ziemlich voll – verständlicherweise. Uns lief ein bisschen die Zeit davon. Schließlich mussten wir einen Flieger erwischen.
Von der  Metroendstation mussten wir dann tatsächlich in den Pendelbus zum Flughafen steigen, der auch ein Stück über den Highway fährt. Es war früh am Morgen. Berufsverkehr und streckenweise kamen wir nur im Schritttempo vorwärts. Ich bin ja normalerweise in derartigen Situationen ziemlich cool, aber ich muss gestehen, dass ich langsam etwas nervös wurde. Denn worauf ich gar keine Lust hatte, war das Flugzeug zu verpassen – das ist uns einmal passiert, in Irland, und sollte nicht wieder geschehen.
Endlich am Flughafen angekommen, ging es sofort zum Check In und wir hatten Glück, wir waren grade noch rechtzeitig, durften allerdings 20$ Gepäckgebühr bezahlen. Nicht wegen „Shopping“-Übergepäck, sondern weil wir drei Gepäckstücke eincheckten, aber nur zwei frei hatten. Das war echt frech.
Im Flughafen hatten wir dann grade noch Zeit und kanadische Dollar genug für einen Kaffee to go und einen Donut, aber das war’s dann mit Frühstück. Das wurde aber auch im Flieger nicht besser, denn kaum dass unsere Air Canada Maschine abhob hieß es, dass Essbares nur gegen Extrabezahlung zu haben sei. Na ja, vor uns lagen ja nur knapp sechs Stunden Flugzeit. Aber wir waren dann doch zu geizig der Fluggesellschaft noch mehr Dollar in den Rachen zu werfen.
Der Flug an sich war okay und wir sind pünktlich in San Francisco gelandet. Und als wir unser Gepäck beisammen hatten, haben wir uns erst mal im Flughafen-Diner einen ordentlichen BBQ-Chicken-Burger und Fritten gegönnt. Nun konnte das USA-Abenteuer beginnen!

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Nach Toronto

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Eigentlich wollten wir unsere Reise von Süd-nach Nordamerika etwas stressfreier gestalten, aber dadurch, dass ich so lang wie möglich „Handtherarpie“ bekommen wollte, haben wir da einen kleinen Reisemarathon gemacht. Am Dienstag von Asunción, Paraguay nach Santa Cruz, Bolivien, wo wir eine Nacht blieben. Am Mittwoch von Santa Cruz über La Paz nach Lima, Peru. Dort hatten wir ca. 6 Stunden Aufenthalt am Flughafen, bevor unser Flieger nach Toronto ging, wo wir schließlich am Donnerstagmittag ankamen. Ziemlich erschöpft, aber glücklich.
Vom Flughafen ging es mit Bus, Metro und schließlich mit dem Taxi zu unserem bereits gebuchten kleinen Bed&Breakfast. Jetzt nur nicht hinlegen, sonst kommt man gar nicht mehr hoch.
Also, kurz frisch machen und ab in die City. Und das war wie ein kleiner Kulturschock für uns. Nach fünfeinhalb Monaten Südamerika waren wir mal wieder in einer Weltmetropole. Breite Straßen, Skyscraper, Restaurants, Museen, Galerien und Einkaufszentren.
Uns verschlug es erst mal in ein Sushi Restaurant auf der Yong Street, die Straße, die Toronto in Ost und West Toronto teilt und die mit ihren 1800 Kilometern die längste Straße (mit Fußweg) der Welt ist. Nach dem leckeren Essen hat die Müdigkeit aber endgültig Besitz von uns ergriffen. In einem Supermarkt haben wir uns noch ein bisschen was für den Abend und den nächsten Tag geholt. Auch hier waren wir völlig erschlagen von dem Angebot, das vor uns lag. Totale Reizüberflutung!
Einen ersten Eindruck der Stadt konnten wir also schon mal gewinnen. Nun ging es daran so viel wie möglich von der Stadt zu sehen, da uns nur 5 Tage zur Verfügung standen. Aber jetzt erst mal schlafen!

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Hello Folks!

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…endlich mal wieder ein Lebenszeichen von den Globetrottern. Wir haben ein paar spannende Tage hinter uns. Mit vielen, vielen Kilometern, die wir zurückgelegt haben. Von Paraguay über Bolivien nach Peru. Von dort aus nach Kanada, 5 Tage Stopp-Over, dann nach Kalifornien, USA.

Hier bleiben wir 2 Wochen.

Ausführlichere Berichterstattung über die Reise nach Nordamerika, den Aufenthalt in Toronto und San Francisco folgt noch.

HIER jetzt erst mal ne ganze Menge BILDER!!!

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Akustische Folter an wehrlosen Reisenden …

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Wir sitzen hier brav im Bus zurück nach Asunción und uns bluten die Ohren. Wir werden schon zum zweiten Mal in unserer Zeit in Südamerika mit Musik von Marco Antonio Solis weich gespült. Nicht nur mit der Musik, die durch keinen Knopf abstellbar ist, nein, nicht einmal regulierbar aus den Boxen über uns trieft, sondern auch noch mit gefühlten drölf Stunden Video dazu. Marco Antionio als Cowboy, als Don Juan-Verschnitt, als Don Juan-Verschnitt mit Cowboyhut – es  ist schrecklich, aber irgendwie muss man trotzdem hinschauen! Wir hoffen der Begrüßungswhisky kommt bald…
Für alle, die Johnny Gioletti Solis auch mal genießen möchten, hier habt ihr DIE Gelegenheit.

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Asuncion – unsere erste größere Station

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Wir landeten gegen 11:30 Uhr. Hatten etwas Verspätung weil wohl irgendwo was mit dem Gepäck nicht gepasst hatte. Egal, wir waren am Ziel. Unser Gepäck war komplett vorhanden und wie versprochen, stand Rainer am Ausgang und hat uns abgeholt.

Als wir das Flughafengebäude verließen, hatten wir erst mal das Gefühl gegen eine Wand zu laufen: ca. 30°C und 80% Luftfeuchtigkeit. Willkommen in den Tropen! Nachdem unsere Rucksäcke in dem SUV verstaut waren bekamen wir gleich mal den Beweis dafür, dass es in Paraguay zwar Verkehrsregeln gibt, sich aber niemand wirklich darum schert. Jeder fährt wie er will. Doch gefährlich wird es eigentlich nur, wenn am Auto die Hupe nicht funktioniert. Die Fahrt war somit ziemlich aufregend. Und da wir ans andere Ende der Stadt mussten, haben wir gleich eine ganze Menge gesehen. Was uns gleich auffiel, war, dass die Stadt wahnsinnig grün ist, sehr lebendig und voller Gegensätze. Hier ist die Luxusvilla neben der Wellblechhütte, der D&G Shop neben dem Straßenkiosk des Schuh- und Schlüsselmachers und von der perfekt geteerten 4-spurigen Hauptstraße biegt man in die Kopfstein gepflasterte Seitenstraße ein, bei der sich jeder Stoßdämpfer freut, endlich was arbeiten zu dürfen.

Wir sind hier nun privat untergekommen. Bei Erna, eine Deutsche, die hier seit vielen Jahren lebt. Und da die Welt ja bekanntlich klein ist, haben wir sehr schnell festgestellt, dass wir gemeinsame Freunde haben. Was ein Zufall?! Erna hat 2 Hunde (Boxer) und 17 Papageien. Hier ist also immer was los…
Wir haben hier unser eigenes Zimmer, unser eigenes Bad und unsere eigene Küche… Wir fühlen uns superwohl und werden bestimmt für eine Woche bleiben. Jedenfalls waren wir heute in einem genialen Supermarkt einkaufen und haben uns mit Vorräten eingedeckt.

Und auch hier wieder haben wir das Online-Problem. Wir haben zwar das LAN Kabel in der Küche, bekommen aber keine Internetverbindung. Wir werden morgen mal schauen, was da los ist und hoffen, dass wir dann endlich bloggen können.

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