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Foo Fighters – Das Konzert

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Ich weiß nicht, wie lange Natascha und ich schon darauf warteten, die Foo Fighters einmal live zu erleben. Bei den letzten Konzerten, die die Band in Deutschland spielten, kam uns immer was dazwischen: 2008 mussten wir uns entscheiden, ob wir heiraten wollten, oder auf ein Rockkonzert gehen. Wir haben uns fürs heiraten entschieden (zum Glück)! Und 2011 waren wir schon in Südamerika, als sich Mr. Dave Grohl und Bandkollegen wieder nach Deutschland trauten. Das hat uns dann schon ein bisschen geärgert, aber Natascha hat einfach mal den Tourneeplan studiert und siehe da, die Übereinstimmung mit unserer Route in Australien herausgefunden. Wir haben sofort online Tickets bestellt – für den Jens einfach gleich mit, denn schließlich wussten wir ja schon, dass er bei uns sein würde – und hatten somit ein festes Date mit den Rockern.
Von dem Weg nach Carrara ins Metricon Stadium haben wir relativ wenig mitbekommen, denn wie wahrscheinlich alle Australien-Reisende, die zum ersten Mal in dem Land sind, haben wir die Distanzen ziemlich unterschätzt, die Trägheit unseres Wohnmobils nicht mit eingerechnet und auch vermutet, dass die Straßenverhältnisse besser seien. Das soll nicht heißen, dass sie schlecht sind, wir haben da schon ganz anderes erlebt, aber es sind halt doch keine deutschen Autobahnen.
Egal, wir sind jedenfalls pünktlich vor Ort gewesen, haben sogar noch einen Platz auf einem nahe gelegenen Caravanpark bekommen und konnten dann die Strecke zum Stadion zu Fuß zurücklegen, waren zwar gute 45 Minuten, aber direkt beim Stadion hätte man eh nicht parken können.
Der Einlass funktionierte einwandfrei und im Stadion selbst war es dann echt relaxed. Wir suchten uns ein nettes Stehplätzchen im mittleren Mittelfeld. Hier hatten wir gute Sicht auf die Bühne, obwohl man immer noch sehr weit weg war, aber die ganze Show wurde natürlich auch auf große Leinwände projiziert, so dass man von überall gut sehen konnte.
Ich muss gestehen, ein bisschen musste ich ja auch wegen der Vorgruppe unbedingt auf dieses Konzert. Es spielte Tenacious D. Eine Band bestehend aus den amerikanischen Komikern Jack Black und Kyle Gass, genannt Cage. Manche sagen ja, ich hätte gewisse Ähnlichkeit mit Jack Black. Ist das wirklich so?
Na ja, es war jedenfalls ein Spaß die Jungs auf der Bühne zu sehen und man kann durchaus sagen, dass sie das Publikum ganz schön in Fahrt gebracht haben.
Was dann kam, war einfach nur cool. Zweieinhalb Stunden Foo Fighters at it’s best! Die Stimmung im Stadion war großartig, der Sound spitzenmäßig und die Show einfach nur fantastisch. Es ist immer schön, wenn die Künstler einen gewissen Kontakt zum Publikum aufbauen und nicht nur einfach ihr Programm runter rotzen. Da wird auch mal aus dem Nähkästchen geplaudert: wie das war, als er nach dem letzten Konzert im gleichen Stadion auf dem Weg ins Hotel (auf einem Motorroller) von der Polizei angehalten wurde und leider ein Bierchen zu viel hatte, so dass er die Nacht in der Zelle verbringen durfte.
Doch spätestens als Dave Grohl ankündigte, dass nun alle mal ihre Mami zu Hause grüßen dürften, weil die Foos jetzt das Video für ihre neue Single live in diesem Stadion drehen würden, war die Stimmung auf dem Höhepunkt.
Alles in allem waren wir also froh, dass wir die Deutschland-Konzerte der Foo Fighters bisher verpasst haben, denn das, was wir bei diesem Open Air an der Gold Coast erleben durften, war schon wirklich einzigartig.

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KaiPod meets Pacific

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Es ist schon fast ein bisschen frech. Fiji stellt man sich immer irgendwie als Trauminsel vor. Wobei man ja richtigerweise von Inseln sprechen muss. Die Hauptinsel, und die ca. 300 kleinen Inseln die rings rum verteilt sind und von denen viele gar nicht bewohnt sind.
Man stellt sich das alles so paradiesisch vor. Mit weißen Stränden und Palmen, glasklarem, türkis schimmerndem warmen Wasser, Korallen und tropischen Fischen. So wird es einem zumindest im Fernsehen und in den Reiseprospekten verkauft.
In echt ist es aber noch viel schöner, weil es wirklich alles stimmt, was einem da weiß gemacht wird. Es scheint tatsächlich fast immer die Sonne und es ist einfach alles sehr relaxed hier.
Was natürlich auch zu Fiji gehört, sind die unglaublichen Sonnenuntergänge.
Da lag ich nun also auf meiner Strandliege und erfreute mich an all dem Schönen, was mich umgab. Bisschen coole Musik auf den Ohren und das Fotoequipment griffbereit. Langsam senkte sich der große Feuerball am Horizont und der Himmel verwandelte sich in ein Meer von Farben. Ich musste einfach meine kleine Videokamera schnappen und diesen Moment festhalten. So spazierte ich etwas am Strand entlang und machte meine Aufnahmen. Dann mal umdrehen und den Strand filmen. Da muss noch mehr aufs Bild. Schritt zurück, um den Winkel weiter zu machen. Sanft wurden meine Knöchel von dem Badewannenwarmen Fijimeer umspült. Bildausschnitt reicht aber immer noch nicht. Noch ein Schritt zurück und noch einen und noch einen… Und plötzlich hörte es sich so an, wie wenn der Kassettenspieler früher das Band gefressen hat, denn was ich bei meiner Filmerei völlig vergessen hatte, war, dass ich noch meinen iPod in der Seitentasche meiner Badehose mit mir rumtrug und ich mittlerweile knietief im Pazifik stand. Es war irgendein Lied von Bruce Springsteen, das gerade lief, doch dann ist der Boss im wahrsten Sinne des Wortes mit mir abgesoffen.
Tja, das war‘s dann leider mit meiner portablen Plattensammlung. Das Salzwasser hat dem Gerät nicht wirklich gut getan und alle Versuche den KaiPod wieder trocken zu bekommen schlugen fehl. Mal sehen, ob es irgendwo auf der Welt Ersatz gibt?! Ich glaub schon… 😉
Witzig an der Sache ist aber, dass während der Aktion die ganze Zeit die Kamera mitlief. Hier der Moment, als Bruce unterging! Aber Vorsicht, Kai flucht! Parental Advisory!

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Toronto-Video-Nachschlag

Hier mal wieder ein kleiner Bewegtbildeintrag. Ich komm mit der Videonachbearbeitung leider nicht so schnell hinterher wie ich gerne würde, daher zügeln die Beiträge immer etwas nach.
Aber, sie kommen und das ist doch das Wichtigste, oder?!

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Laguna Blanca

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Nun waren wir fast 6 Monate in Paraguay und so langsam aber sicher neigt sich unser Aufenthalt hier dem Ende. Schade einerseits, andererseits werden wir nun den zweiten Teil unserer Reise antreten und da werden noch spannende Ziele auf uns warten.

Wir haben viel erlebt in Südamerika. So manches mit- und durchgemacht. Schönes, Beeindruckendes und Kurioses gesehen. Aber vor allem haben wir hier wahnsinnig liebe Menschen getroffen und wirklich neue Freunde gefunden.

Paraguay selbst ist nun nicht gerade das Land der großen Kultur. sightseeing wird hier eher kleingeschrieben, doch es gibt hier ein Plätzchen, das man gesehen haben muss. Es ist die Laguna Blanca. Ein etwas beschwerlicher Weg über Sand und Buckelpisten führt einen an ein kleines Naturreservat. Ein wunderschöner See mit glasklarem Wasser und weißem Sand. Nach all der Zeit hier haben wir es doch noch geschafft herzukommen.
Auch wenn ich wegen meinem Gips nur bis zum Oberschenkel ins kühle Nass konnte, der Weg hat sich gelohnt.

Ein klein bisschen Karibikfeeling mitten in Paraguay!

Mehr BILDER gibt’s HIER!

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Neue Videos!

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Lange keine neues Video gepostet und dann gleich zwei. Wahrscheinlich sehr zur Freude aller, die sich schon durch die Wasserfallbilder geklickt haben, jetzt auch noch Bewegtbildimpressionen.

Außerdem: Ein kleiner Eindruck dessen wie man hier reist und wie die paraguayischen Stewardessen im Bus aussehen ;-).

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Akustische Folter an wehrlosen Reisenden …

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Wir sitzen hier brav im Bus zurück nach Asunción und uns bluten die Ohren. Wir werden schon zum zweiten Mal in unserer Zeit in Südamerika mit Musik von Marco Antonio Solis weich gespült. Nicht nur mit der Musik, die durch keinen Knopf abstellbar ist, nein, nicht einmal regulierbar aus den Boxen über uns trieft, sondern auch noch mit gefühlten drölf Stunden Video dazu. Marco Antionio als Cowboy, als Don Juan-Verschnitt, als Don Juan-Verschnitt mit Cowboyhut – es  ist schrecklich, aber irgendwie muss man trotzdem hinschauen! Wir hoffen der Begrüßungswhisky kommt bald…
Für alle, die Johnny Gioletti Solis auch mal genießen möchten, hier habt ihr DIE Gelegenheit.

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Nach Santa Rosa

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So, zunächst mal dankt Natascha für die vielen lieben gute Besserungswünsche. Sie hat sich mittlerweile etwas erholt, auch wenn sie noch immer nicht ganz gesund ist. Am Mittwoch bin ich daher erst mal allein nach Santa Rosa gefahren, wo wir ja bereits von Freunden erwartet wurden. So konnte ich einen guten Teil unserers Gepäcks schon mal dort abliefern.Natascha fühlte sich noch nicht wirklich transportfähig, wollte aber auch nicht, dass ich nur dasitze, die Zeit totschlage und Händchen halte. Und ehrlich gesagt, langsam aber sicher wär mir auch die Decke auf den Kopf gefallen und so machte ich schon mal auf den Weg

Santa Rosa liegt ca. 4,5 Busstunden nördlich von Asunción. Die Strecke habe ich in einem konfortablen Reisebus zurück gelegt. Voll klimatisiert. Angenehme Sitze. Ordentliche Beinfreiheit und während der ganzen Fahrt Eddie Murphy Filme auf dem Bordfernseher. (Komisch: der spricht hier spanisch 😉 ?!)
Die Fahrt hat 50.000 Guaranies gekostet, was umgerechnet nicht ganz 10.- Euro entspricht.

Nachdem wir dann doch zwei Wochen in Asunción verbracht haben, tat es gut mal wieder aus der Stadt raus zu kommen. Die erste Stunde der Fahrt war zwar noch ziemlich städtisch, doch dann lag plötzlich Paraguay vor mir:
Leicht hügeliges Land, viel Weide mit Rindern, teilweise Sumpfgebiete, dann wieder Strecken die fast ein bisschen an den Schwarzwald erinnern, nur dass die Tannen hier Palmen sind. Was mich ja besonders fasziniert hat, war die rote Erde die es hier gibt. Die sieht so fruchtbar aus, als würde hier alles von alleine wachsen.(Was es natürlich nicht tut. Ein bisschen muß man schon noch selber machen und genau das ist wohl das Problem des Paraguayers: er ist nicht sehr arbeitsam um nicht faul zu sagen.

An der Straße sind immer wieder kleine Ortschaften in denen sowohl Passagiere als auch fliegende Händler zusteigen, die dann alles nur erdenkliche im Bus verkaufen. Vom Schnitzelbrötchen über Getränke bis hin zu DVDs, Taschenlampen und Unterhosen. Und es ist egal wie voll der Bus ist. Selbst wenn der Gang voll mit Leuten steht – die Händler drücken sich durch. Beim nächsten Halt steigen sie dann wieder aus, dafür kommen neue rein. Das geht so über die komplette Distanz. Sehr witzig.

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