1

Die Whitsundays

111219_112

Hier hatten wir uns ein bisschen Programm vorgenommen. Die Whitsunday Islands bestehen aus vielen kleinen Inseln, die berühmt für ihre weißen Strände sind. Der Strand von Whitehaven Island soll sogar der weißeste Strand der Welt sein. An diesem Teil der Ostküste Australiens beginnt bereits das Great Barrier Reef mit seinen unzähligen Riffen und wunderschönen Tauchrevieren. Und wenn man schon mal da ist, will man natürlich auch was davon haben.
Wir bezogen also Quartier in einem weiteren Caravanpark in Airlie Beach. Airlie Beach wiederum ist ein kleines Küstenstädtchen, das hauptsächlich von coolen Surfertypen und Rucksacktouristen bevölkert wird. Junge Leute eben, die was erleben wollen, deswegen ist auch in der (einzigen) Straße der Stadt eine Kneipe, Bar oder Disko neben der nächsten. Es ist schon witzig zu sehen, wie sich die Girls hier am Abend aufbrezeln um auf die Gass zu gehen, während die Jungs gerne ihre Surfershorts und Badelatschen anbehalten, dazu ein verranztes Achselshirt und den Sonnenbrand im Gesicht, Hauptsache ein Bier in der Hand.
Aber, Airlie ist nun mal idealer Ausgangspunkt, will man was von den Whitsundays sehen. Und so buchten wir uns für eine Tagestour mit dem „Schnellboot“ nach Whitehaven  ein, inklusive Schnorchelstopp am Vormittag, Mittagslunch am „Schneeweißstrand“ und kleiner Wanderung zu einem Aussichtspunkt über die Inseln am Nachmittag. Straffes Programm, hat sich aber auf alle Fälle gelohnt und ich muss gestehen: der Strand von Whitehaven ist wirklich phänomenal.
Und obwohl wir ja eigentlich gar nicht mehr Schiff fahren wollten (siehe Vomex Ahoi und Vomex die Zweite) ließen wir es  uns nicht nehmen, eine weitere Bootstour zu machen: raus zum Great Barrier Reef. Dies bedeutete, dass wir morgens um 8.00 Uhr ein relativ großes Schiff bestiegen, das uns nach vier Stunden Fahrt auf einer im Meer verankerten „Erlebnisplattform“ aussteigen ließ, wo wir Schnorchelequipment bekamen und einen abgesteckten Bereich des Great Barrier Reefs beschnorcheln konnten. Wer wollte, konnte hier auch richtig tauchen, oder sich einfach auf einem Liegestuhl in die Sonne legen und das wunderbare türkisfarbene Meer genießen. Für die, die es sich leisten konnten, startete alle 20 Minuten ein kleiner Hubschrauber zum Rundflug über das Riff, alle anderen hatten die Möglichkeit in einem Glasbodenboot ein wenig rumgeschippert zu werden.
Für die Kids (und für mich) gab’s außerdem eine tolle Wasserrutsche von der Plattform direkt in den warmen Ozean.
Zu Mittag wurde dann auf dem Schiff, das die ganze Zeit an der Plattform ankerte, ein schönes Büffet aufgebaut, an dem man sich nach Herzenslust bedienen konnte, bevor  es dann gegen 15.00 Uhr (wieder für vier Stunden) zurück auf’s Festland ging.
Jetzt mal ehrlich: in Auatralien wird einem nix geschenkt, aber wenn man mal was investiert, bekommt man auch mächtig was geboten für sein Geld. Also, sowohl der Inseltrip als auch der Ausflug zum Grat Barrier Reef waren jeden Dollar wert und ich würde es wahrscheinlich sogar nochmal machen.

  1. caml sagt:

    Hallo Ihr Zwei,

    es ist einfach alles nur schön. Habe jetzt alle Bilder durch und bin ganz gerührt. Vielen Dank für Eure Mühe. Bis bald in Bgf. We miss you……….