Iguazu – Zusammernfassung

3. Juli 2011 Von Natascha

Wir haben für drei Tage einen Abstecher an die Wasserfälle gemacht. Man könnte sie so beschreiben wie es die Eingeborenen im Gurani getan haben „I“ heißt Wasser und „guazu“ groß – großes Wasser – trifft es eigentlich ziemlich gut. Alle anderen werden wahrscheinlich in Superlativen schwärmen oder einfach sprachlos sein. Unsere Bilder geben einen kleinen Eindruck, aber das Gefühl wenn man vor diesen Wasserwänden steht, ist unbeschreiblich.
Daher vielleicht lieber ein paar praktische Infos für alle die sich die Wasserfälle einmal ansehen wollen:
Es gibt zwei Seiten, die argentinische und die brasilianische Seite. Die meisten stehen vor der Frage „Muss man beide Seiten machen?“  Und  die Antwort lautet „Ja, man muss“. Die argentinische Seite „hat“ das Wasser, hier kommt man nah an die Wasserfälle heran. Der Weg zu den Wasserfällen ist zwar ein bisschen wie in Disneyland – Shops, Restaurants und eine kleine Eisenbahn, die einem zum Ausgangspunkt bringt. Das Ganze verliert sich dann aber im Urwald. Wer richtig nah ran will  wird mit einem Boot an die Wasserfälle gebracht, hier bekommt man auch gleich einen Eindruck von der gewaltigen Strömung – ist nicht ganz ungefährlich, sah aber von weitem so aus, als würde es Spaß machen. Es gibt auch eine kleine Insel mit Strand und einen Bereich in dem man schwimmen kann. Möchte man sich alles anschauen braucht man einen Tag Zeit.
Die brasilianische Seite hat den „Ausblick“. Brasilien liegt direkt gegenüber der Wasserfälle. Sie selbst haben nur einen verhältnismäßig kleinen Teil an Wasserfällen dafür aber einen gigantischen Ausblick. Hier sieht man die Wasserfälle in ihrer vollen Pracht. Einziger Minuspunkt: noch mehr Disneyland als auf der argentinischen Seite.