KaiPod meets Pacific

8. November 2011 Von Kai

Es ist schon fast ein bisschen frech. Fiji stellt man sich immer irgendwie als Trauminsel vor. Wobei man ja richtigerweise von Inseln sprechen muss. Die Hauptinsel, und die ca. 300 kleinen Inseln die rings rum verteilt sind und von denen viele gar nicht bewohnt sind.
Man stellt sich das alles so paradiesisch vor. Mit weißen Stränden und Palmen, glasklarem, türkis schimmerndem warmen Wasser, Korallen und tropischen Fischen. So wird es einem zumindest im Fernsehen und in den Reiseprospekten verkauft.
In echt ist es aber noch viel schöner, weil es wirklich alles stimmt, was einem da weiß gemacht wird. Es scheint tatsächlich fast immer die Sonne und es ist einfach alles sehr relaxed hier.
Was natürlich auch zu Fiji gehört, sind die unglaublichen Sonnenuntergänge.
Da lag ich nun also auf meiner Strandliege und erfreute mich an all dem Schönen, was mich umgab. Bisschen coole Musik auf den Ohren und das Fotoequipment griffbereit. Langsam senkte sich der große Feuerball am Horizont und der Himmel verwandelte sich in ein Meer von Farben. Ich musste einfach meine kleine Videokamera schnappen und diesen Moment festhalten. So spazierte ich etwas am Strand entlang und machte meine Aufnahmen. Dann mal umdrehen und den Strand filmen. Da muss noch mehr aufs Bild. Schritt zurück, um den Winkel weiter zu machen. Sanft wurden meine Knöchel von dem Badewannenwarmen Fijimeer umspült. Bildausschnitt reicht aber immer noch nicht. Noch ein Schritt zurück und noch einen und noch einen… Und plötzlich hörte es sich so an, wie wenn der Kassettenspieler früher das Band gefressen hat, denn was ich bei meiner Filmerei völlig vergessen hatte, war, dass ich noch meinen iPod in der Seitentasche meiner Badehose mit mir rumtrug und ich mittlerweile knietief im Pazifik stand. Es war irgendein Lied von Bruce Springsteen, das gerade lief, doch dann ist der Boss im wahrsten Sinne des Wortes mit mir abgesoffen.
Tja, das war‘s dann leider mit meiner portablen Plattensammlung. Das Salzwasser hat dem Gerät nicht wirklich gut getan und alle Versuche den KaiPod wieder trocken zu bekommen schlugen fehl. Mal sehen, ob es irgendwo auf der Welt Ersatz gibt?! Ich glaub schon… 😉
Witzig an der Sache ist aber, dass während der Aktion die ganze Zeit die Kamera mitlief. Hier der Moment, als Bruce unterging! Aber Vorsicht, Kai flucht! Parental Advisory!

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