Nach Toronto

24. September 2011 Von Kai

Eigentlich wollten wir unsere Reise von Süd-nach Nordamerika etwas stressfreier gestalten, aber dadurch, dass ich so lang wie möglich „Handtherarpie“ bekommen wollte, haben wir da einen kleinen Reisemarathon gemacht. Am Dienstag von Asunción, Paraguay nach Santa Cruz, Bolivien, wo wir eine Nacht blieben. Am Mittwoch von Santa Cruz über La Paz nach Lima, Peru. Dort hatten wir ca. 6 Stunden Aufenthalt am Flughafen, bevor unser Flieger nach Toronto ging, wo wir schließlich am Donnerstagmittag ankamen. Ziemlich erschöpft, aber glücklich.
Vom Flughafen ging es mit Bus, Metro und schließlich mit dem Taxi zu unserem bereits gebuchten kleinen Bed&Breakfast. Jetzt nur nicht hinlegen, sonst kommt man gar nicht mehr hoch.
Also, kurz frisch machen und ab in die City. Und das war wie ein kleiner Kulturschock für uns. Nach fünfeinhalb Monaten Südamerika waren wir mal wieder in einer Weltmetropole. Breite Straßen, Skyscraper, Restaurants, Museen, Galerien und Einkaufszentren.
Uns verschlug es erst mal in ein Sushi Restaurant auf der Yong Street, die Straße, die Toronto in Ost und West Toronto teilt und die mit ihren 1800 Kilometern die längste Straße (mit Fußweg) der Welt ist. Nach dem leckeren Essen hat die Müdigkeit aber endgültig Besitz von uns ergriffen. In einem Supermarkt haben wir uns noch ein bisschen was für den Abend und den nächsten Tag geholt. Auch hier waren wir völlig erschlagen von dem Angebot, das vor uns lag. Totale Reizüberflutung!
Einen ersten Eindruck der Stadt konnten wir also schon mal gewinnen. Nun ging es daran so viel wie möglich von der Stadt zu sehen, da uns nur 5 Tage zur Verfügung standen. Aber jetzt erst mal schlafen!