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Nach Bali

Jetstar

Unser Flug von Sydney nach Bali ging am späten Nachmittag, so dass wir ausschlafen, gemütlich packen und sogar noch einen kleinen Spaziergang zur Harbour Bridge und zum Luna Park machen konnten.  Dann setzten wir uns in die „S-Bahn“ und fuhren zum Flughafen.

Die Idee nach Bali zu fliegen, kam übrigens von unseren Schweizern, Pascal und Monique (seid gegrüßt ;-)), die die Insel auf ihrer Tour auch besuchten und nur Gutes zu berichten hatten.
Doch Natascha wollte mit der Planung nichts zu tun haben, so dass sie alles komplett mir überließ. Sie wollte sich einfach überraschen lassen. Also habe ich mich mal etwas reingehängt und eine nette 3-Wochen Rundreise zusammengestellt.

Wir flogen mit Jetstar, einer Tochtergesellschaft der Qantas, die das Billigreisesegment für den Asia-Australischen Raum abdeckt. Und es ist wie mit allen Billigfliegern: der Preis scheint zunächst unschlagbar günstig zu sein, doch dann kommen die Zusatzkosten. Man darf eigentlich für alles extra bezahlen: Gepäck, Essen, Bordentertainment…
Und so kam es, dass wir direkt beim Einchecken mal wieder zur Kasse gebeten wurden, weil wir einige Kilo an Übergepäck hatten. Leider reagierten wir nicht schnell genug uns die Gepäckstücke nochmal aushändigen zu lassen um das eine oder andere Kilo noch ins Handgepäck umzuschichten, sondern bezahlten einfach was wir schuldig waren und ärgerten uns…

Trotzdem, der Flug war okay und wir kamen wohlbehalten in Denpasar an. Es war schon relativ spät am Abend. Zumindest war dunkel draußen, und als wir dann das Flughafengebäude verließen, kam es uns vor, als liefen wir gegeneine Wand aus Hitze und Feuchtigkeit. Ich glaube, es dauerte keine Minute und ich war klatschnass geschwitzt. Dann kam noch das Diskutieren mit den Taxifahrern um den Fahrpreis. Doch schließlich saßen wir in einem klimatisierten Auto und konnten uns zu unserem Hotel fahren lassen. Das Berry Hotel. Der Name hielt was er versprach: alles in quitschebunten Beerenfarben gehalten, aber richtig cool. Ein recht neues, ordentliches Hotel. Junge, überaus freundliche und hilfsbereite Belegschaft. Schönes Frühstücksbüffet und Pool im Innenhof. Hier konnte man es für ein paar Tage aushalten.

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Blue Mountains & Sydney

Sydney Opera House

Der Australienaufenthalt neigte sich dem Ende. Bevor wir aber zurück nach Sydney fuhren, machten wir noch einen Abstecher in die Blue Mountains. Wieder einmal etwas weg von der Küste, rein ins Landesinnere und in die Berge. Man spürt hier richtig, wie das Klima milder wird, die Temperaturen erträglicher werden und man kann deutlich sehen, wie sich die Vegetation verändert.
Ist man dann oben angekommen, gibt es so manche Aussichtsplätze von denen man eine tolle Sicht über das Land bekommt und man versteht, warum die Gegend Blue Mountains also „Blaue Berge“ genannt wird: schaut man über das dicht bewachsene Gebirgsplateau, scheint alles in einem leicht bläulichem Dunst zu liegen. Dieser wiederum entsteht dadurch, dass die Blätter der Eukalyptusbäume, die hier in großer Artenvielfalt wachsen, ein ätherisches Öl verdunsten, deren feiner Nebel über den Bergen liegt und durch das Tageslicht einen blauen Schimmer verursacht. Das war ein wirklich lohnenswerter Ausflug, zumal wir hier auch nochmal unsere Wanderschuhe auspackten und eine schöne Tour durch die Berge machten. Und – wie hätte es auch anders sein können – wieder einmal  an einem Wasserfall vorbeikamen.

Nun machten wir uns auf zu unserer letzten Station in Australien, die ja auch Ausgangspunkt der Reise war: Sydney.
Eine weitere Großstadt, die, wie jede andere Metropole auch, ihre unverwechselbaren Wahrzeichen hat: die Harbour Bridge und das Opera House.
Unseren ersten Abend in Sydney verbrachten wir aber am Bondi Beach. Ein sehr schöner Strand. Sehr lebhaft, viele kleine Bars und Restaurants, ein kleines „Kulturzentrum“ und eine liebenswürdige Strandpromenade mit Lauf- und Skatemöglichkeiten sowie ein Muckiplätzchen mit öffentlichen Geräten und Gewichten für die Starken, die ganz Starken und die, die es noch werden wollen ;-). Immer wieder lustig mit anzusehen, wie sich die Bodybuilder hier öffentlich abplagen. Außerdem kann man hier einen traumhaften Sonnenuntergang erleben.

Weil unsere Tage in Sydney gezählt waren, wir aber doch möglichst viel sehen wollten, machten wir auch hier eine Stadtrundfahrt mit dem Sightseeing Bus. Das ist einfach toll. Man bekommt alle relevanten Sehenswürdigkeiten gezeigt und gleichzeitig werden kleine Anekdoten und Geschichtliches zur Stadt erzählt. Wo man will, kann man aussteigen, sich den Ort genauer ansehen und in den nächsten Bus wieder einsteigen. Auf diese Art bekommt man wirklich einen guten Überblick über die Stadt.

Nun stand der Tag der Abreise bevor, zumindest für Jens, der schon einen Tag vor uns abflog; wieder zurück nach Deutschland, während Natascha und ich uns kurzfristig dazu entschlossen haben, noch Bali auf unsere Reiseroute mit aufzunehmen.
Es hieß also wieder Taschen und Rucksäcke packen, das Wohnmobil abgeben, vorher aber noch einen kurzen Besuch bei einer lieben Freundin (Christiane) zu machen (wenn auch nur für ein Stündchen), die nun seit mehr als 15 Jahren in Sydney lebt und die ich auch seit mindestens dieser Zeit nicht mehr gesehen hatte. Ein schönes Wiedersehen!

Dann ab zum Flughafen, unseren Reisebegleiter in den Flieger setzen um dann selbst wieder in die Stadt zu fahren, für eine letzte Nacht in ein Hotel einzuchecken und am Abend noch in die Oper zu gehen: Die Zauberflöte. Mozart. Ein nettes Kontrastprogramm zum Foo Fighters Konzert zu Beginn unserer Reise. Ein wunderbares Erlebnis, eine klassisch-moderne Inszenierung in sicherlich einem der faszinierendsten Opernhäuser der Welt.

Hier sind die Australien-Bilder!

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Hillsborough, Brisbane & Surfers Paradise

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In unserem schlauen Reiseführer haben wir gelesen, dass es am Cape Hillsborough etwas ganz besonderes gibt. Bei Sonnenaufgang kommen hier nämlich Kängurus und Wallabys an den Strand um sich ihre tägliche Ration an Vitaminen und Mineralstoffen (;-)) in Form von Meeressalzen abzuholen. In diesem Fall nun also wirklich mal frei lebende Tiere, die nicht in irgendeinem Gehege oder Tierpark gehalten werden, sondern die ganz auf sich alleine gestellt sind.
Für uns hieß das allerdings sehr früh aufstehen, denn die Sonne geht hier etwa um 5.00 Uhr morgens auf. Glücklicherweise gibt es direkt an diesem Strand einen Campingplatz, so dass wir nur einen kleinen Weg ans Meer zurücklegen mussten. Und da waren sie dann tatsächlich. Ein ganzes Rudel von Kängurus, das sich hier tummelte und sich auch von den neugierigen Touristen überhaupt nicht stören ließ. Im Gegenteil, manche schienen sich sehr für die Besucher zu interessieren. Eines schaute sehr gespannt einem Fischer zu, der seine Angel ins Meer hielt, ein anderes hoppelte irgendwann auf uns zu und fläzte sich einfach mal direkt vor uns hin als wolle es sagen: „Los, streichel mich! Jetzt!“ Es war wirklich lustig.

Nachdem wir unser Känguru-Watching beendet hatten, ging es noch für eine kleine Abkühlung in den Pool und dann wieder on the road. Mal wieder nach Brisbane. Natascha und Jens wollten ins Planetarium, während ich mir den dortigen botanischen Garten anschaute. Sehr beruhigend.

Schließlich machten wir uns auf den Weg nach Surfers Paradise. Dieser Ort hat es uns ja auf dem Hinweg schon angetan und wir wollten ihn jetzt einfach noch etwas intensiver kennen lernen. Was wir hier allerdings nicht bedachten war, dass nun Hauptferienzeit in Queensland war und somit auf keinem der vielen Campingplätze auch nur ein einziges Plätzchen mehr frei war. Somit mussten wir uns irgendwie wild durchschlagen und unser Wohnmobil auf irgendwelchen öffentlichen Parkplätzen abstellen. Aber das nahmen wir in Kauf. Und dann stürzten wir uns in das bunte Treiben der Stadt, genossen einmal mehr den traumhaften Strand und ließen es uns einen Abend im Hard Rock Cafe gut gehen.
Doch nach drei Tagen hatten wir davon auch genug und fuhren weiter in das sehr viel ruhigere Ballina, wo wir endlich mal wieder einen ordentlichen Stellplatz hatten, unseren Camper ans Stromnetz anschließen konnten, endlich mal wieder duschen und Wäsche waschen konnten. Blöderweise haben wir ein paar Kleidungsstücke bei unserer Abreise auf der Wäscheleine hängen lassen, was uns aber erst auffiel, als wir schon in Sydney waren. Mal sehen, was uns hierzu noch einfällt… :-(

Alle Australien Bilder gibt’s HIER!

 

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Townsville & Charters Towers

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In Townsville hatten wir wieder Programm. Tierisches Programm, denn wir besuchten das HQ Reef Aquarium. Sozusagen ein Zoo, ausschließlich für Meeresgetier. Vom Clownfisch übers Seepferdchen bis zum Hammerhai ist hier alles vertreten. Man gibt sich große Mühe den Tieren hier ein angenehmes zu Hause zu schaffen. Teilweise kommen hier auch verletzte oder gestrandete Tiere her, werden aufgepeppelt und wieder freigelassen. Eine spezielle Auffangstation gibt es dort jedenfalls für Meeresschildkröten.
Man versucht aber auch, die Besucher aufzuklären wie das Meer funktioniert, welchen Gefahren die Tiere oftmals ausgesetzt sind und was jeder einzelne dazu beitragen kann, dass der natürliche Labensraum der Meeresflora und –fauna nicht noch mehr zerstört wird, als er eh schon ist. Es war ein interessanter, farbenfroher und lehrreicher Vormittag.

Der Nachmittag gehörte dann den in Australien ansässigen Landtieren, für die das Land so bekannt ist: Kängurus, Koalas und Krokodile. Alle zu bewundern im Billabong Sanctuary. Die Kängurus laufen hier frei herum und dürfen von den Besuchern gestreichelt und gefüttert werden. Auch hier werden kleine Vorträge über die Tiere deren Gewohnheiten und Verhaltensweisen gegeben. Dann wird natürlich auch ein bisschen Geld verdient, indem man sich mit einem Wombat auf dem Schoß oder einem Koala auf dem Arm fotografieren lässt. Nur die Krokodile sind und bleiben in ihrem Gehege. Und das ist gut so, denn das sind wirklich furchteinflößende Tierchen mit messerscharfen Beisserchen. Respekt!

Am nächsten Tag fuhren wir nach Charters Towers. Ca. 120 Kilometer im Landesinneren. Hier hat man vor 140 Jahren angefangen nach Gold zu suchen und auch welches gefunden. In der Zwischenzeit ist der große Goldrausch abgeklungen, doch es wird immer noch unter Tage gearbeitet und  in vielen Mienen werden andere Bodenschätze abgebaut. Hier gibt es jeden Abend nach Sonnenuntergang (und der ist hier besonders schön) eine Freilicht-Filmvorführung über die Geschichte der Stadt und gibt einen kleinen Einblick darüber, wie das alles seinen Anfang nahm. Schön gemacht!
Dennoch hat man in Charters Towers den Eindruck, die Zeit sei 1870 stehengeblieben und man fühlt sich ein bisschen so, als sei man im Wilden Westen gelandet. Hier heißt die Bar noch Saloon, im Saloon wird nicht geflippert sondern Bullenreiten veranstaltet, hier trägt man noch Boots und Cowboyhut und wenn die Jungs jetzt noch ihr Pferd draußen anbinden würden, wär die Illusion perfekt. Dafür stehen jedoch große Pickups oder andere PS-starke Wägen vor der Tür.
Es war ein tolles Schauspiel, was wir hier erlebt haben, Fernsehen ist nix dagegen!

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Kehrtwende

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Cairns sollte der nördlichste Punkt unserer Australienreise sein, doch wir ließen es uns nicht nehmen, doch noch ein kleines bisschen weiter zu fahren. Wir verbrachten einen Nachmittag in Palm Cove; ein wirklich nettes Örtchen. Es gibt nicht allzu viel zu sehen, aber es ist einfach gemütlich. Eine schöne, schattige Flaniermeile ein paar Cafés und ein sehr schöner Palmenstrand. Höchstmöglicher Wohlfühlfaktor.

Und noch ein Stückchen weiter ging es: vorbei an Port Douglas bis nach Daintree Village. Und hier war nun endgültig tropisches Regenwald Klima. Wir verbrachten die Nacht auf einem Campervan Park OHNE uns den Luxus von Elektrizität zu gönnen. Schwitzen uns also die Seele aus dem Leib und kämpften eigentlich pausenlos mit den Moskitos – und mussten uns schließlich geschlagen geben. Keine Chance gegen sie anzukommen.

Für uns war’s dann aber auch genug und wir beschlossen endgültig den Weg zurück in Richtung Süden zu nehmen. Machten aber noch einen kleinen Schlenker und fuhren etwas landeinwärts zur Mossman Gorge. Ein kleiner Wildbach durch den Regenwald, der bebadet werden kann. Erinnert ein wenig an die Gebirgsbäche, die wir beispielsweise in den Alpen haben, nur, dass die Wassertemperatur etwas angenehmer ist. Das tat gut. Hier habe ich zwar ein Glas aus meiner (alten, doch heißgeliebten) Sonnenbrille verloren, aber ich hatte mir in Neuseeland ja zum Glück schon eine neue zugelegt.
Nächster Halt waren die Mila Mila Falls. Tja, ich befürchte tatsächlich dass wir unsere Reise demnächst in Tour de Waterfalls umbenennen können. Das war jedenfalls ein weiterer Wasserfall den wir uns anschauten. Leider fing es auf unserem Weg dorthin ziemlich stark zu regnen an und wollte auch nicht mehr aufhören. Der Wasserfall selbst war OK, aber das Interessanteste war die andere Reisegruppe die dort war und für „ich-schleuder-meine-nassen-Haare-vor-dem-Wasserfall“-Bilder posierte. Na ja, zumindest ein paar der Bikini-Mädels der Reisegruppe! Witzig… 😉

Die Nacht verbrachten wir in Mission Beach, wo wir am nächsten Morgen noch einen langen Spaziergang am menschenleeren Strand machten, bevor wir nach Townsville weiter fuhren.

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Cairns & Kuranda

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Nächste Station unserer Australienreise war Cairns. In der Zwischenzeit hatten wir fast 4500 Kilometer zurückgelegt und es war uns danach mal wieder eine etwas längere Fahrpause einzulegen. Und so quartierten wir uns auf einem uns empfohlenen Caravanpark in einem Vorort von Cairns ein. Cairns selbst ist eine überschaubare kleine Stadt mit vielen Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten. Nette Bars und viel Livemusik. Wir verbrachten zum Beispiel einen sehr witzigen und schönen Abend im Rattle & Hum. Mit Spare Ribs und Pizza, Bier und Caipirina.
Cairns ist aber auch ein guter Ausgangsort für Tagestouren und Ausflüge. Und so machten einen sehr schönen, nostalgischen Trip mit der Eisenbahn nach Kuranda. Und weil wir auch hier was ganz besonderes machen wollten, buchten wir unsere Tickets erster Klasse, so dass wir auf der ganzen Fahrt noch zusätzlich mit tollen Leckereien versorgt wurden.
Man fährt dann da also eine historische Strecke ab, die vor vielen, vielen Jahren in harter Handarbeit von etlichen armen Arbeitern gebaut wurde. Aber sie ist wirklich wunderschön, mit vielen tollen Aussichtspunkten, vorbei an Wasserfällen und durch den Regenwald. Und während der Fahrt werden immer wieder historische Details zum Bau und zur Konstruktion erzählt.
Zielort nach knapp zwei Stunden Zugfahrt war dann das Bergstädtchen Kuranda. Ein Künstlerort, der mitten im Regenwald liegt, mit vielen Märkten, lokalem Handwerk und Malerei. Das Ganze ist natürlich sehr touristisch und hier und da wird man auch mächtig abgezockt, aber wir haben uns ausnahmsweise mal nix aufschwatzen lassen ;-).
Am Nachmittag ging es dann zurück nach Cairns. Aber nicht wieder mit dem Bummelzug, sondern diesmal mit der Seilbahn. Das war vielleicht spannend. Denn normalerweise fahren wir ja mit der Gondel über verschneite Berghänge, diesmal schwebten wir jedoch hoch über dem Regenwald. Ein toller und sehr, sehr grüner Ausblick der sich uns da bot.
Ansonsten nutzen wir die Zeit in Cairns zum Entspannen und dafür die zweite Hälfte unseres Australien-Ostküsten-Trips etwas zu planen. Schließlich mussten wir den ganzen Weg nach Sydney ja auch wieder zurück, weil dort der Camper wieder abzugeben war und unsere Weiterflüge von dort aus starteten. Und es gab immer noch eine Menge zu sehen…

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Die Whitsundays

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Hier hatten wir uns ein bisschen Programm vorgenommen. Die Whitsunday Islands bestehen aus vielen kleinen Inseln, die berühmt für ihre weißen Strände sind. Der Strand von Whitehaven Island soll sogar der weißeste Strand der Welt sein. An diesem Teil der Ostküste Australiens beginnt bereits das Great Barrier Reef mit seinen unzähligen Riffen und wunderschönen Tauchrevieren. Und wenn man schon mal da ist, will man natürlich auch was davon haben.
Wir bezogen also Quartier in einem weiteren Caravanpark in Airlie Beach. Airlie Beach wiederum ist ein kleines Küstenstädtchen, das hauptsächlich von coolen Surfertypen und Rucksacktouristen bevölkert wird. Junge Leute eben, die was erleben wollen, deswegen ist auch in der (einzigen) Straße der Stadt eine Kneipe, Bar oder Disko neben der nächsten. Es ist schon witzig zu sehen, wie sich die Girls hier am Abend aufbrezeln um auf die Gass zu gehen, während die Jungs gerne ihre Surfershorts und Badelatschen anbehalten, dazu ein verranztes Achselshirt und den Sonnenbrand im Gesicht, Hauptsache ein Bier in der Hand.
Aber, Airlie ist nun mal idealer Ausgangspunkt, will man was von den Whitsundays sehen. Und so buchten wir uns für eine Tagestour mit dem „Schnellboot“ nach Whitehaven  ein, inklusive Schnorchelstopp am Vormittag, Mittagslunch am „Schneeweißstrand“ und kleiner Wanderung zu einem Aussichtspunkt über die Inseln am Nachmittag. Straffes Programm, hat sich aber auf alle Fälle gelohnt und ich muss gestehen: der Strand von Whitehaven ist wirklich phänomenal.
Und obwohl wir ja eigentlich gar nicht mehr Schiff fahren wollten (siehe Vomex Ahoi und Vomex die Zweite) ließen wir es  uns nicht nehmen, eine weitere Bootstour zu machen: raus zum Great Barrier Reef. Dies bedeutete, dass wir morgens um 8.00 Uhr ein relativ großes Schiff bestiegen, das uns nach vier Stunden Fahrt auf einer im Meer verankerten „Erlebnisplattform“ aussteigen ließ, wo wir Schnorchelequipment bekamen und einen abgesteckten Bereich des Great Barrier Reefs beschnorcheln konnten. Wer wollte, konnte hier auch richtig tauchen, oder sich einfach auf einem Liegestuhl in die Sonne legen und das wunderbare türkisfarbene Meer genießen. Für die, die es sich leisten konnten, startete alle 20 Minuten ein kleiner Hubschrauber zum Rundflug über das Riff, alle anderen hatten die Möglichkeit in einem Glasbodenboot ein wenig rumgeschippert zu werden.
Für die Kids (und für mich) gab’s außerdem eine tolle Wasserrutsche von der Plattform direkt in den warmen Ozean.
Zu Mittag wurde dann auf dem Schiff, das die ganze Zeit an der Plattform ankerte, ein schönes Büffet aufgebaut, an dem man sich nach Herzenslust bedienen konnte, bevor  es dann gegen 15.00 Uhr (wieder für vier Stunden) zurück auf’s Festland ging.
Jetzt mal ehrlich: in Auatralien wird einem nix geschenkt, aber wenn man mal was investiert, bekommt man auch mächtig was geboten für sein Geld. Also, sowohl der Inseltrip als auch der Ausflug zum Grat Barrier Reef waren jeden Dollar wert und ich würde es wahrscheinlich sogar nochmal machen.

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