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Waitomo Glühwürmchen Höhle

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Noch in Fidschi haben wir uns mit Pascal & Monique und Antje & Thomas in Auckland in einem Restaurant verabredet. Und es hat tatsächlich geklappt. Alle waren wir wieder zusammen und haben einen netten Abend beim Italiener verbracht. Und weil’s so schön war, haben wir für den nächsten Tag gleich noch einen gemeinsamen Ausflug geplant. Auch wenn es nicht ganz auf unserer eigentlichen Route lag, haben wir den Umweg gern gemacht. Und es hat sich gelohnt.

Wir sind nach Waitomo gefahren. Ca. 2,5 Stunden südlich von Auckland. Dort gibt es ziemlich viele Höhlen, die man sich ansehen kann und in denen sehr seltene (nur in Neuseeland heimische) Glühwürmchen ihr Unwesen treiben.
Es gibt dort unzählige Höhlentouren-Anbieter und wir mussten uns erst mal durchkämpfen und uns was Passendes raussuchen. Wir entschieden uns für die „Black Water Rafting Tour“, was bedeutete, dass jeder Teilnehmer einen Neoprenanzug anbekam, Helm mit Stirnlampe dazu und dann einen aufgeblasenen Autoreifen unter den Hintern.
Na ja, anfangs mussten wir den Reifen noch in die Höhle tragen, aber als wir dann im Wasser standen, haben wir uns einfach draufgesetzt und uns durch die unterirdischen Gänge treiben lassen. Und wenn man dann die Stirnlampe aus hatte, hat man in der ganzen Höhle die Glühwürmchen blau leuchten sehen. Hunderttausende. Quatsch, Millionen! Ein irrer Anblick!

Nach beendeter Tour gab es am Stützpunkt noch eine heiße Suppe und einen Beagle (sorry, einen Bagel natürlich – danke C-tof) dazu. Und schließlich hieß es vorerst wieder Abschied nehmen, denn Pascal, Monique, Thomas und Antje fuhren weiter Richtung Süden, während Natascha und ich noch in den Norden wollten. Aber wir haben uns erneut verabredet. Dann auf der Südinsel. Mal sehen ob’s wieder klapp?!

Bilder zur Glühwürmchen-Höhle gibt’s HIER!

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Ankunft in Auckland

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Etwas trübes Wetter hatten wir, als wir in Neuseeland ankamen. Direkt nachdem wir aus dem Flieger ausgestiegen waren, hat uns ein freundlicher Officer in Empfang genommen und uns kurz interviewt, was wir denn so vorhätten in Neuseeland und wie lange wir bleiben wollten und, und, und… Wir gaben ihm bereitwillig Auskunft und schließlich wünschte er uns viel Spaß und einen schönen Aufenthalt. Danke auch.
Wir holten unser Gepäck und machten uns auf die Suche nach der Autovermietung, bei der wir unseren Wagen reserviert hatten, mussten dann aber feststellen, dass der Abholschein auf eine Cityadresse lautete. Glücklicherweise stand eine gebührenfreie Telefonnummer mit auf dem Zettel, so dass wir das klären konnten und unser Gefährt doch gleich am Flughafen bekamen. Ein Toyota Corolla, nicht sonderlich groß, aber wir bekamen alles unter.
Wir fuhren zu unserem Motel, checkten ein, machten uns etwas frisch und zogen gleich wieder los, um die Gegend zu erkunden und um uns ans Linksfahren zu gewöhnen.

Was uns hier recht schnell auffiel, war mal wieder das unglaublich tolle Licht, das es in Neuseeland hat. Dazu ein sich ständig änderndes Wolkenbild und dementsprechend auch einen recht starken Wind, der hier eigentlich immer bläst. Die Temperatur lag so etwa bei 20 Grad, was uns Fidschi-Sonnenverwöhnten natürlich ziemlich frisch vorkam. Aber Neuseeland liegt eben doch nochmal ein Stückchen näher am Südpol und hier gibt es wieder „ganz normale“ Jahreszeiten. Und jetzt geht es hier halt grade erst langsam aber sicher vom Frühling in den Sommer über. Der Vorteil daran ist aber, dass das Land noch nicht vollkommen von Touris überschwemmt ist. Die meisten, die wegen der Rugby-WM gekommen sind, sind schon wieder weg und die große Flut kommt dann im Januar/Februar wenn hier richtig Sommer ist.

Wir waren dann im Auckland War Memorial Museum, wo wir viel über die Kultur und den Kult der Ureinwohner Neuseelands – die Maori – erfuhren und über die Kolonialisierung durch die Europäer, die – wie meistens – leider ziemlich rücksichtslos durchgeführt wurde.

Neuseeland-Bilder gibt’s HIER!

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Nach Kiwi-Land

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Sehr früh am Morgen mussten wir uns auf den Weg zum Flughafen in Nadi machen. Ein kostenloser Shuttleservice vom Hotel brachte uns fast vor den Check-In Schalter.
Wir gaben unsere Pässe ab und unser Ticket nach Auckland/Neuseeland. Dann wurden wir nach dem Ticket gefragt, das uns wieder raus aus Neuseeland bringen sollte. „Das haben wir“, haben wir gesagt, „allerdings nur als E-Ticket auf dem Laptop.“ Nein, das reiche nicht aus, die Dame am Schalter bestand darauf, dass wir ihr das Ticket haptisch präsentieren. Nur, wo sollen wir am Flughafen einen Drucker herbekommen? Dann sollten wir es per Email schicken. Nur, wo gibt’s am Flughafen Internet?
Ein neuer Nervenkrimi begann. Das Cafe, das Internetzugangskarten verkaufen sollte, war zu, der Kiosk hatte keine Karten mehr und wir standen da, weil wir ohne das Ticket nicht hätten boarden dürfen.
Natascha konnte sich dann zum Glück per Skype ins Netz einwählen und das E-Ticket-pdf per Mail versenden. Wir also schnell zurück zum Schalter. Madame Air Pacific musste nun ihren Platz verlassen, um ins Büro eine Etage höher zu gehen, wo sie die Emails abrief. Sie kam wieder und sagte, es sei nichts angekommen, weil sie uns eine falsche Emailadresse gegeben hätte. Wir müssten es nochmal schicken. Ich wurde echt wütend und musste mich seeehr zurückhalten, um der Lieben nicht an die Gurgel zu springen. Doch dann kam plötzlich ihr Hilfsarbeiter hinterhergesprungen, wedelte mit einem Papier und sagte, es sei doch angekommen. Alles war gut, wir durften in den Flieger, in Kiwi-Land einreisen und eine neue Kategorie in unserem Blog eröffnen: Neuseeland.

 

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Fiji – die Letzte

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Koravou war eine nette Unterkunft, wenn auch nicht spektakulär. Wir freuten uns hier unsere Schweizer wiederzutreffen und wurden direkt bei der Ankunft mit dem Boot winkend in Empfang genommen, da Monique und Pascal schon am Tag zuvor hier angekommen waren. Kaum aus dem Boot ausgestiegen, wurde Natascha gleich zum Volleyball spielen genötigt und sie hat sich wacker geschlagen. Hier entstand ein denkwürdiger Satz, als sie dem einheimischen Mitspieler zeigte, wie man richtig aufzuschlagen hat: „STOP! Watch and learn!“ sagte sie und ich bin sicher, dass dies auf der Insel zu einem geflügelten Wort geworden ist.

Von Koravou fuhren wir weiter nach WaiLailai. Diese Insel und auch die Unterkunft hier waren  herausragend. Eine  sehr schöne und geräumige Bure mit direktem Meerblick hatten wir da. Der Strand war herrlich und es gab genügend schattige Hängematten. Auf Wailailai war es dann auch Zeit für das große Finale der Rugby WM die zur Zeit in Neuseeland stattfand. Es standen sich das Gastgeberland und Frankreich gegenüber und wir waren ziemlich froh, als Neuseeland gewonnen hat, denn da wollten wir als nächstes hin. Und wir haben uns sagen lassen, dass Rugby in NZL heilig ist, hätten die Kiwis verloren, wäre eine Reise durchs Land kein Spaß geworden.

Eine letzte Inselnacht verbrachten wir auf Beachcomber, einer Partyinsel ,wo sich die jungen Leute regelmäßig volllaufen lassen. Die Insel war sehr klein und in in ca. 10 Minuten zu Fuß umrundet. Diesen Aufenthalt hätten wir uns sparen können, aber was soll´s. Am nächsten Morgen ging es zurück auf die Hauptinsel. Noch einmal eine Nacht in einem Hotel beim Flughafen und dann sollte der Flieger nach Neuseeland gehen. Hört sich gut an, schauen wir mal ;-)!

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Tag zwei ohne Gepäck

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Zurück im Coral View verbrachten wir noch einen netten Abend mit Monique und Pascal. Antje und Thomas waren schon auf einer anderen Insel.
Am nächsten Vormittag sorgten wir dafür, dass wir rechtzeitig zur Nabua Lodge kamen, damit wir von dort aus pünktlich wenn der Yasawa Flyer ankommt an Bord gehen könnten, um unser Gepäck wieder an uns zu nehmen. Als ich dann jedoch auf dem großen Schiff war und erklärte, was ich wollte, sagte mir der Kapitän etwas verlegen, dass sie vergessen hätten das Gepäck wieder an Bord zu nehmen und dass es leider immer noch im Büro in Denarau liege. Er versprach mir aber hoch und heilig, dass wir es am nächsten Tag hundertprozentig wieder bekämen. Was soll man da reagieren? Ich lächelte nur und sagte: „OK, hört sich gut an. Schauen wir mal!“
Wir durften also einen weiteren Tag in den gleichen Klamotten verbringen, die langsam aber sicher etwas zu riechen begannen.
Der Tag in der Lodge war somit eigentlich gelaufen. Wir waren verständlicherweise ziemlich genervt, konnten die Situation ja aber doch nicht ändern. Wenigstens war das Abendessen ziemlich lecker.
Am nächsten Morgen riefen wir nochmal in Denarau an, um sicher zu gehen, dass unsere Taschen auch wirklich mit auf das Boot gehen und machten dann noch einen langen Strandspaziergang. Mittags mussten wir dann sowieso aufs Schiff, weil bei unserer Tour die nächste Insel auf dem Programm stand. Wir waren sehr gespannt, was unser  Gepäck anging. Und siehe da, es hat alles geklappt. Was waren wir froh, als wir endlich wieder im Vollbesitz unserer Sachen waren. Alles war wieder gut, unsere Inseltour konnte weitergehen.

Unsere nächste Herberge sollte Koravou sein, wo wir auch Monique und Pascal wiedertreffen sollten.

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Das Gepäck ist weg

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Vom Coral View sollte es in die Nabua Lodge gehen. Weil das grade die Nachbar Insel ist, wird der Transfer hier ausnahmsweise mit einem kleinen Wassertaxi gemacht.
Checkt man auf einer Insel aus bekommt man kleine Schildchen für sein Gepäck auf denen steht, wo man als nächstes hinfährt. Und hier passierte der Fehler, denn wir bekamen falsche Schildchen, so dass unser Gepäck aus Versehen mit auf das große Schiff ging und den ganzen Weg zurück zur Hauptinsel nahm während wir am Nachmittag im kleinen Boot zur Nabua Lodge saßen. Zu diesem Zeitpunkt war uns das alles noch gar nicht bewusst.
An der Lodge angekommen wurden wir dann gefragt, warum wir eigentlich erst jetzt kommen, wir hätten eigentlich schon um halb zwölf da sein sollen und unsere Unterkunft sei nun anderweitig vergeben worden. Wir könnten aber ein anderes Zimmer haben. Wir hätten halt kein eigenes Bad drin. Und wo ist überhaupt unser Gepäck?
Jetzt war es mal kurz spannend und es hieß cool bleiben, Ruhe bewahren, die verschiedenen Möglichkeiten sondieren und Entscheidungen treffen.
1. Rausfinden wo unser Gepäck ist. Nabua wurde beauftragt das Hauptbüro für uns anzurufen, denen wir unser Problem schilderten. Die wiederum nahmen mit dem Schiff Kontakt auf, das ja noch unterwegs war. Nach Beschreibung unseres Gepäcks wurde uns bestätigt, dass alles auf dem Schiff sei und uns am nächsten Tag bei der Tour wieder gebracht werde. „Hört sich gut an“, dachten wir, „Schauen wir mal…“
2. Zimmer ohne Bad? Hatten wir so nicht gebucht. Machen wir nicht. Und dass wir erst am Nachmittag kamen, war nicht unser Fehler, sondern hätte von Coral View gemangat werden müssen. Nach Rückfrage bei Coral View wurde der Fehler eingestanden und uns wurde angeboten eine weitere Nacht dort zu verbringen. „Hört sich gut an“, dachten wir, „Schauen wir mal…“

Also sind wir mit dem Wassertaxi zurückgefahren, haben aber vorher im Nabua klar gemacht, dass wir am nächsten Tag unser gebuchtes Zimmer bekommen.
Und immerhin, wir hatten noch die Sachen, die wir am Körper trugen…

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Fiji Island Hopping

Fidschi-Insel

Nach 10 Tagen in unserem Resort auf der Fiji-Hauptinsel wurde es mal wieder Zeit für etwas Abwechslung und so haben wir uns entschlossen, uns auf eine Insel-Hüpftour zu begeben. Es gibt da einen Anbieter, der sich darauf spezialisiert hat vornehmlich jungen Leuten, meistens Backpackern, die Yasawa Islands etwas genauer kennen zu lernen. In unserem Fall hat Natascha alles perfekt geplant und organisiert, so dass wir innerhalb von 9 Tagen 5 kleine Inseln besucht haben und wirklich eine Menge Spaß hatten.
Zu den Inseln kommt man mit dem Yasawa Flyer, sozusagen ein Bootsbus, das jeden Tag seine Runde macht und die Leute zu festen Zeiten von einer Insel zur nächsten bringt.
Auf den Inseln ist man dann in kleinen Buren (Strandhütten) untergebracht. Mal etwas komfortabler, mal eher sehr minimalistisch… aber immer zweckmäßig. Und mal ehrlich, wer braucht schon Superluxus, wenn man Traumstrände, Korallenriffs und eine Hängematte zur freien Verfügung hat? Verpflegung ist in dem gebuchten Paket auch inklusive. Meistens gibt es ein Gericht für alle, davon aber reichlich. Viel Fisch, Hühnchen und Reis. Meistens mit viel Curry gewürzt.

Unser erster Halt war im Coral View Resort. Gut ausgestattet mit vielen Möglichkeiten zur Tagesgestaltung: z.B. Schnorcheln, Hai-Tauchen oder Jet-Ski fahren…
Hier lernten wir Antje und Thomas kennen, mit denen wir fortan viel unternahmen. Unter anderem den Aufstieg auf den „Hausberg“, um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Der Weg war steil und steinig, und Antje legte ein gutes Tempo vor. Aber zum Glück hatten Natascha und ich unsere Wander-Flip-Flops an, so dass wir mit dem Tempo mühelos( ;-)) mithalten konnten.
Am Abend trafen wir dann noch Monique und Pascal aus Bern. Hier kam so das erste Mal dieses Globetrotterfeeling auf. Alle haben wir von unseren bisherigen Destinationen erzählt und wo es noch hingehen soll. Tipps und Warnungen gegeben und bekommen, so dass die Liste der weiter zu bereisenden Länder gleich mal etwas länger wurde. Mal sehen was wir draus machen.

Vom Coral View Resort aus machten wir sechs noch einen Ausflug zur Blue Lagoon. Ja, das ist die Insel, auf der 1984 der Film mit Brooke Schields gedreht wurde. Das hat sich gelohnt, denn dort hatten wir wirklich einen Traumstrand, glasklares Wasser mit Badewannentemperatur und ein wunderbares Gebiet zum Schnorcheln.

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