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Sightseeing Toronto

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Gut ausgeschlafen machten wir uns auf den Weg in die City. Zuvor aber Frühstück, das nicht direkt in unserem B&B serviert wurde, sondern von dem wir Gutscheine für das Frühstücks-Restaurant auf der anderen Straßenseite bekommen haben. Hier gab es alles was mit Ei zu tun hat, aber auch Waffeln, Pancakes, Burger und Salate… jedenfalls recht gehaltvoll.
Und dann zog es uns zu allererst in Torontos größte Shopping Mall, ins Eaton Center. Nach all der Zeit der Entbehrung wollten wir einfach mal wieder einkaufen gehen, Kaffee trinken, Leute beobachten… und das alles ohne Stress. Das Eaton Center war dafür auch genau der richtige Platz, weil es hier einfach alles gab. Und so verbrachten wir fast den ganzen Tag dort. Am Abend wollten wir dann aber doch noch etwas mehr von Toronto sehen und beschlossen noch kurzer Hand auf den CN Tower zu fahren. In 180m Höhe hatten wir einen fantastischen Ausblick über die beleuchtete Stadt.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug auf unserem Programm: zu den Niagara-Fällen. Die sind etwa 80 Kilometer weg von Toronto, in Niagara und man erreicht sie mit einer Kombination aus Zug und Bus. Also haben wir uns in den Zug gesetzt, aber leider erst mal die richtige Haltestelle verpasst. Zurück gefahren, aber dann war natürlich der Anschlussbus weg. Der nächste ging erst 90 Minuten später. Warten. Der Bus brauchte dann auch nochmal 80 Minuten und von der Haltestelle aus musste man nochmal 25 Minuten zu den Wasserfällen laufen. Wir waren in der Zwischenzeit ziemlich angenervt, weil alles nicht ganz so geklappt hat wir uns das vorgestellt hatten und als wir dann bei den Wasserfällen waren, war es schon fast dunkel. Das Ganze glich ein bisschen Disneyland: überall Leuchtreklame, Shops, Restaurants, Spielcasinos und Touristen, die das scheinbar alle total toll fanden. Die Wasserfälle selbst sind nett, aber wenn man kurz zuvor Iguazu gesehen hat, kommt es einem vor wie Kindergeburtstag. Egal, es ist die Geschichte wert, die wir ringsherum erlebt haben. Mit der Rückfahrt hat dann wenigsten alles problemlos geklappt, auch wenn es ziemlich spät war, als wir wieder zu Hause waren.
Den Sonntag stellten wir dann ganz in den Dienst des Sightseeings. Mit Kameras bewaffnet setzten wir uns in den Touri-Bus und ließen uns durch die Stadt chauffieren, sind ausgestiegen wo es uns gefallen hat und dann wieder eingestiegen wenn wir Lust dazu hatten. Haben eine Bootstour  um die Toronto Islands gemacht und den fantastischen Blick auf die Skyline genossen. Das Wetter war perfekt. Ein wunderschöner Tag, den wir mit einem tollen Essen bei einem Italiener in der College Street beendeten.
Montag wollten wir noch etwas Kultur genießen. Zum einen, weil das Wetter umschlug und es zu regnen begann, zum andern, weil uns die AGO (Art Gallery Ontario) wärmstens empfohlen wurde. Als wir dann vor den Türen standen, kam, was kommen musste: closed on Mondays. Schade, aber was soll’s. Wir haben dann eben noch etwas Toronto auf eigene Faust gemacht. Und schließlich sind wir etwas früher nach Hause um unsere Sachen zu packen, denn am nächsten Morgen mussten wir sehr früh raus und zum Flughafen. Nächste Station:  San Francisco, Kalifornien.

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Nach Toronto

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Eigentlich wollten wir unsere Reise von Süd-nach Nordamerika etwas stressfreier gestalten, aber dadurch, dass ich so lang wie möglich „Handtherarpie“ bekommen wollte, haben wir da einen kleinen Reisemarathon gemacht. Am Dienstag von Asunción, Paraguay nach Santa Cruz, Bolivien, wo wir eine Nacht blieben. Am Mittwoch von Santa Cruz über La Paz nach Lima, Peru. Dort hatten wir ca. 6 Stunden Aufenthalt am Flughafen, bevor unser Flieger nach Toronto ging, wo wir schließlich am Donnerstagmittag ankamen. Ziemlich erschöpft, aber glücklich.
Vom Flughafen ging es mit Bus, Metro und schließlich mit dem Taxi zu unserem bereits gebuchten kleinen Bed&Breakfast. Jetzt nur nicht hinlegen, sonst kommt man gar nicht mehr hoch.
Also, kurz frisch machen und ab in die City. Und das war wie ein kleiner Kulturschock für uns. Nach fünfeinhalb Monaten Südamerika waren wir mal wieder in einer Weltmetropole. Breite Straßen, Skyscraper, Restaurants, Museen, Galerien und Einkaufszentren.
Uns verschlug es erst mal in ein Sushi Restaurant auf der Yong Street, die Straße, die Toronto in Ost und West Toronto teilt und die mit ihren 1800 Kilometern die längste Straße (mit Fußweg) der Welt ist. Nach dem leckeren Essen hat die Müdigkeit aber endgültig Besitz von uns ergriffen. In einem Supermarkt haben wir uns noch ein bisschen was für den Abend und den nächsten Tag geholt. Auch hier waren wir völlig erschlagen von dem Angebot, das vor uns lag. Totale Reizüberflutung!
Einen ersten Eindruck der Stadt konnten wir also schon mal gewinnen. Nun ging es daran so viel wie möglich von der Stadt zu sehen, da uns nur 5 Tage zur Verfügung standen. Aber jetzt erst mal schlafen!

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Hello Folks!

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…endlich mal wieder ein Lebenszeichen von den Globetrottern. Wir haben ein paar spannende Tage hinter uns. Mit vielen, vielen Kilometern, die wir zurückgelegt haben. Von Paraguay über Bolivien nach Peru. Von dort aus nach Kanada, 5 Tage Stopp-Over, dann nach Kalifornien, USA.

Hier bleiben wir 2 Wochen.

Ausführlichere Berichterstattung über die Reise nach Nordamerika, den Aufenthalt in Toronto und San Francisco folgt noch.

HIER jetzt erst mal ne ganze Menge BILDER!!!

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Bye Bye Paraguay

Sonnenuntergang bei Santa Rosa

Man hat uns den Abschied wirklich nicht leicht gemacht. Ein halbes Jahr durften wir in Santa Rosa verbringen. Am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig, aber als man sich so auf die Eigenheiten eingestellt hat, ist einem das Land, das Örtchen und die Leute doch sehr ans Herz gewachsen.

Wir haben uns oft unterhalten und uns gefragt, ob wir hier bleiben und leben könnten. Und wir waren uns ziemlich einig, dass 6 Monate genug sind und man dann wieder froh ist, in die Zivilisation zu kommen.
Würde man uns heute fragen, würden wir wahrscheinlich einstimmig sagen: „Klar könnten wir hier bleiben und leben!“

Nochmals DANKE liebe Santa Rosaner für die tolle Zeit mit euch, wir werden auch euch vermissen! Aber wer weiß was noch kommt… alles ist offen und nichts ist sicher!

Das war vorerst der letzte Sonnenuntergang in Santa Rosa.

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Laguna Blanca

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Nun waren wir fast 6 Monate in Paraguay und so langsam aber sicher neigt sich unser Aufenthalt hier dem Ende. Schade einerseits, andererseits werden wir nun den zweiten Teil unserer Reise antreten und da werden noch spannende Ziele auf uns warten.

Wir haben viel erlebt in Südamerika. So manches mit- und durchgemacht. Schönes, Beeindruckendes und Kurioses gesehen. Aber vor allem haben wir hier wahnsinnig liebe Menschen getroffen und wirklich neue Freunde gefunden.

Paraguay selbst ist nun nicht gerade das Land der großen Kultur. sightseeing wird hier eher kleingeschrieben, doch es gibt hier ein Plätzchen, das man gesehen haben muss. Es ist die Laguna Blanca. Ein etwas beschwerlicher Weg über Sand und Buckelpisten führt einen an ein kleines Naturreservat. Ein wunderschöner See mit glasklarem Wasser und weißem Sand. Nach all der Zeit hier haben wir es doch noch geschafft herzukommen.
Auch wenn ich wegen meinem Gips nur bis zum Oberschenkel ins kühle Nass konnte, der Weg hat sich gelohnt.

Ein klein bisschen Karibikfeeling mitten in Paraguay!

Mehr BILDER gibt’s HIER!

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OP lief gut!

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Für alle, die mich noch nicht auf facebook in meinem feschen Hemdchen gesehen haben. Es geht mir gut, die OP hat gut geklappt, wenn auch die letzten Tage zuvor etwas aufregend waren, denn ich musste kurzfristig den Arzt wechseln, weil mein eigentlich vorgesehner plötzlich selber mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus lag. Die OP schien also ins Wasser zu fallen.
Aber der Rachel wär nicht der Rachel, wenn er nicht sofort eine Notfalllösung hätte. Vor kurzem haben Freunde zufällig einen Handspezialisten aus Asuncón kennengelernt, der sich mir spontan annahm und aufgrund meines Zeitdrucks (Weiterreise) sich auch gleich dazu bereiterklärte mich zu operieren. So konnte der geplante 08.08. also doch wahrgenommen werden.

In knapp vier Stunden wurden mir also erneut diverse Schnitte am Arm gesetzt und Sehnen aus der Unterseite des Arms in die Oberseite verlagert, gut zusammengenäht und mit einem heftigen Gips in einer noch heftigeren Stellung erst mal stillgelegt. Zunächst für 2 Wochen, dann werden die Fäden gezogen und ich bekomme einen Kunststoffgips, der dann hoffentlich etwas leichter ist als der, den ich jetzt habe.

Ich hoffe, ich übersteh die nächsten 10 Tage bis der Gips gewechselt wird. Wir haben hier mal wieder Temperaturen von ca. 35°C. Das ist kein Spaß. Und wenn es da drunter mal anfängt zu jucken, dreht man fast durch.

 

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Hand-News

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So, nun wollte ich euch mal kurz auf den neuesten Stand bringen. War jetzt noch ein paar mal bei meinem Physiotherapeuten in Asuncion zur Behandlung. Er ist sehr zufrieden mit meinem Arm und sagt, ich mache große Fortschritte.
Vor 10 Tagen war ich ja auch bei meinem „Schönheitschirurgen“. Der sagte, ich müsse meine Sehnen noch etwas gedehnter bekommen, damit er genug „Material“ hat, wenn er sie dann verlagert. Hab jetzt am Montag nochmal Termin bei ihm. Ich habe also viel geübt die letzten Tage und hoffe, dass das nun ausreicht. Wenn er zufrieden ist, könnte ich am 08.08. operiert werden. Muss eine Nacht im Krankenhaus bleiben und darf dann wieder springen. Bekomme allerdings für drei Wochen einen Gips, damit die Hand ruhiggestellt ist und die Sehne wirklich richtig gut zusammenwachsen und heilen kann. Diese Zeit werden wir noch in Santa Rosa verbringen und voraussichtlich ab 01.09. nach Asunciòn umziehen, um die Intensivphysio zu beginnen. Denn ich muss meiner Sehne beibringen, dass sie nun eine völlig andere Bewegung auszuführen hat wenn ich sie ansteuere, als die letzten 38 Jahre. Hab dafür zwar nur 10-12 Tage Zeit, aber das geht nunmal nicht anders.
Am 15.09. geht unser nächster Flug: nach Toronto, Kanada. Der einstmals geplante Trip durch Bolivien mußte zugunsten der Gesundheit leider gecancelt werden.

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