Paihia – Rotorua – Taupo

12. Dezember 2011 Von Kai

An unserem letzten Tag in Paihia haben wir noch eine kleine Wanderung unternommen. Es ging mal wieder zu einem Wasserfall – naja, ein Fällchen – die Haruru Falls. Die waren jetzt nicht sonderlich spannend, aber der Weg war schön. Durch Mangrovenhaine und durch Felder wild wachsender Calas. Am Wasserfallwaren dann die Möwen das Interessanteste. So verweilten wir kurz und gingen den selben Pfad zurück um anschließend wieder Richtung Auckland zu fahren, wo wir die Nacht verbrachten.

Tags darauf fuhren wir weiter nach Rotorua, wo wir ein Zimmer in einem Backpacker Hostel gebucht hatten. Wow, wenn der Raum 6m² hatte, war’s viel. Da hat man die Türe aufgemacht und konnte sich ins Bett fallen lassen. Mehr war da auch nicht. Am Abend sind wir noch ins SPA gegangen. Auch das war etwas gewöhnungsbedürftig. Rotorua ist bekannt für seine geothermische Aktivität. Hier sind überall kleine Geysire und heiße  Quellen, brodelnde Tümpel und die Luft ist erfüllt vom Schwefelgeruch.
Hell’s Gate ist ein „Park“, wo man diese Aktivitäten genauer besichtigen kann. Das sieht echt abgefahren aus. Wie auf einem anderen Planeten.  Das Wasser in den Teichen köchelt und dampft vor sich hin. Schlammlöcher blubbern und pupsen und ringsherum sind bizarre Stein- und Felsformationen. Es dauert ein bisschen, bis man sich an den Geruch gewöhnt hat, aber dann macht’s Spass.
Auch der Mount Tarawera ist hier ums Eck. Ein Vulkan, der 1886 zuletzt ausbrach und die Gegend etwas umgestaltete. Die Fahrt dorthin ging durch dichten Wald, riesige Farne und Bäume, bis man am Lake Tarawera den Blick auf den Vulkan präsentiert bekommt. Mal wieder sehr beeindruckend.

Wir fuhren noch weiter bis Taupo machten aber zwischendurch noch an weiteren Wasserfällen Halt: den Huka Falls. Hier ist mächtig Druck dahinter, denn Wasser, das sich vorher auf einen 100m breiten Fluss verteilt, muss sich nun durch eine 15m breite Schlucht pressen. Ein toller Sound und ein schönes Schauspiel. Die Farbe des Wassers ist eisblau.

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