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San Francisco und Umgebung

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Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zu der Mietwagenstation, bei der wir unseren Wagen für die nächsten zwei Wochen vorbestellt hatten. Es sollte eigentlich ein Dodge Charger sein, ein schicker, sportlicher, amerikanischer oberer Mittelklassewagen. Klar, dass es nicht der war den wir bekamen, sondern ein adäquates Ersatzmodell: ein Ford Taurus. Schneeweiß und nagelneu, fast zumindest. Und wie in den USA üblich, mit Automatikgetriebe. Der Kofferraum bot Platz für eine amerikanische Kleinfamilie und unser Gepäck. Kurz gesagt: ein wirklich schönes Auto.  Natascha hat sich gleich sehr wohl darin gefühlt. Wir haben den Wagen über www.billiger-mietwagen.de gebucht. Wirklich supereinfach, übersichtlich und preislich hervorragend. Haben noch die Zweitfahrer-Option gewählt, so dass wir uns am Steuer abwechseln konnten und jeder mal was von der Landschaft genießen konnte.
Nun fuhren wir Richtung San Rafael, 35 km nördlich von San Francisco, wo wir ein nettes Motel reserviert hatten. Dabei ging unsere Route gleich durch die komplette Stadt und über die Golden Gate Bridge, die ausnahmsweise mal nicht im Nebel lag. Ich weiß nicht warum, aber es ist jedes Mal ein ganz besonderes Gefühl über diesen Metallkoloss zu fahren.
Nachdem wir unsere Sachen im Motel ausgeladen hatten, erkundeten wir noch etwas die nähere Umgebung, besorgten uns etwas zu Essen für den Abend und genossen das besondere Licht der Sonne, die in Kalifornien scheint.
Tags darauf ging es nach San Francisco. Die Stadt liegt einfach genial und wer noch die Serie aus den 70ern „Die Straßen von San Francisco“ kennt, weiß wahrscheinlich was ich meine. Es ist ein ständiges Auf und Ab durch die hügeligen Straßen, an denen die herrlichen viktorianischen Häuschen stehen, Downtown erheben sich die Skyscraper des Financial District und der Shoppingmeilen, dann ist da noch Chinatown, Presidio oder der Golden Gate Park. Wir starteten unsere Tour an der Fisherman’s Warft, schauten über die Bay auf Alcatraz und auf die Golden Gate Bridge. Dann fuhren wir ein Stück den 49 Mile Drive entlang, hoch nach Twin Peaks, von wo aus wir einen Spitzenblick über die ganze Stadt hatten. Danach hieß es Shopping in der City und schließlich ein nächtliches Brücken-Fotoshooting von Presidio aus. Das sollte für den Tag aber auch reichen… J
Die Tage in SF vergingen wie im Flug, wir machten noch ein romantisches Brunch-Picknick in San Rafael, spazierten am nebligen Strand des Pazifiks entlang ließen uns in San Anselmo die Haare schneiden, haben im Laundryland Waschsalon unsere Wäsche gewaschen und, und, und…
Wir hätten noch Wochen in der Stadt verbringen können, aber wir mussten weiter. Wir hatten noch einen weiten Weg vor uns.