Tongariro Nationalpark – Napier – Wellington

12. Dezember 2011 Von Kai

In Taupo blieben wir zwei Nächte. Wollten uns einfach einmal wieder etwas ausruhen. Wir hatten ein Hotel direkt am Lake Taupo und wir waren froh in diesem blockhausartigen Gebäude zu sein, weil draußen ein wahnsinniger Wind ging. Nicht einmal ein kleiner Spaziergang war an dem Tag mehr möglich.
Am nächsten Tag schien die Sonne und wir konnten von Taupo aus den schneebedeckten Ruhapehu (2797m) sehen. Ein wunderschöner Anblick. Und somit machten wir uns auf den Weg in den Tongariro Nationalpark. Immer am Ufer des Lake Taupo entlang. Wir genossen die gemütliche Fahrt und ließen uns auch nicht von irgendwelchen Neuseeländern beirren, die uns beim Überholen  ihr nacktes Hinterteil aus dem Autofenster entgegen streckten.
Der Tongariro Nationalpark ist ein beliebtes Ziel für Wintersportler, die – wenn es in Europa Sommer wird – nach Neuseeland kommen und hier weiter trainieren. Als wir hier waren, war jedoch die neuseeländische  Wintersaison (zum Glück) doch vorbei. Aber Schnee liegt hier ganzjährig!
Wir entschieden uns für eine „kleine“ Wanderung. Und, man glaubt es kaum, sie ging zu einem Wasserfall. Die Taranaki Falls. Ein angenehmer Weg ohne größere Steigungen oder Kletterpartien. Einfach, und dennoch wunderschön.

Noch am selben Tag hatten wir einige Kilometer Fahrstrecke zurückzulegen, da wir uns tags darauf Napier anschauen wollten. Wir hatten – wie eigentlich immer – schon im Voraus ein Hotelzimmer über’s Internet gebucht. Diesmal in Hastings, etwa 20 km außerhalb von Napier.
Kurvige Bergstraßen verlangsamten unsere Fahrt etwas, so dass wir erst relativ spät in Hastings ankamen, aber wir haben es geschafft.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Napier einer netten kleinen Stadt an der Ostküste der Nordinsel Neuseelands und ist bekannt dafür, meistens gutes Wetter zu haben.  Korrekt, denn auch an diesem Tag strahlte die Sonne und es war richtig schönes T-Shirt und kurze Hosen Wetter. Wir hielten irgendwo am steinigen Strand und frühstückten zum Klang der Wellen.
Anschließend ging’s in die City, ein bisschen durch die Fußgängerzone schlendern und die hübschen Art Déco Häuschen bestaunen, sich ein kleines Schächtelchen Sushi genehmigen um dann auch schon wieder auf die Reise nach Wellington aufzubrechen. Nach der Fahrt nach Napier wollten wir an diesem Tag etwas früher an unserem Ziel sein. Vor uns lagen 330km. Und das kann sich in Neuseeland ganz schön ziehen.

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