Unterwegs in Asunción

4. April 2011 Von Kai

Ich hab es ja bereits erwähnt: der paraguayische Verkehr ist was ganz Besonderes. Jeder fährt wie er grade lustig ist. Geschwindigkeitslimits scheint es nicht zu geben.Verkehrsschilder gibt es eigentlich gar nicht. Wennman jemanden fragt, wie die Strasse heißt in der er wohnt, erntet man meistens nur ein Achselzucken, ist ja auch nicht so wichtig, denn Post kommt wohl auch keine.

  • Mittelstreifen auf der Strasse? Höchst selten. So passen dann auch schon mal drei Autos nebeneinander auf eine einspurige Strasse.
  • Was, die Ampel war rot? War da eine Ampel?
  • Oh nein, mein Auto muss in die Werkstatt, meine Hupe ist kaputt!

So, oder so ähnlich geht das hier ab.

Asunción hat den Ruf, die grünste Hauptstadt der Welt zu sein. Scheinbar zu recht, aber nicht, weil es hier besonders viele schön angelegte Parks gibt, sondern weil die Bäume und das Grünzeug hier einfach wachsen dürfen. Da kümmert man sich nicht sonderlich drum. Das Gute daran ist natürlich der Schatten, den all das Gewächs dann bietet.
Halt, kurze Korrektur: die Fikus Benjamini, die hier auch wie Unkraut wuchern, sind immer drollig zurechtgestutzt, das isses dann aber auch.

 

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